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	<title>Wecken der Lebensenergie Archive - Advaita Tantra</title>
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	<description>Den Körper neu erleben mit Tantra</description>
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	<title>Wecken der Lebensenergie Archive - Advaita Tantra</title>
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		<title>Gedichte nach der Vereinigung von Advaita und Andro</title>
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		<dc:creator><![CDATA[AdvaitaBach]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Aug 2024 08:42:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Bewusstsein]]></category>
		<category><![CDATA[Ritual]]></category>
		<category><![CDATA[sakrale Sexualität]]></category>
		<category><![CDATA[Wecken der Lebensenergie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#8230;.inspiriert vom Geist des Göttlichen nachdem der Schleier der Unbewusstheit  von uns abfiel wie eine alte Haut Shakti Advaita: Hinaus, hinaus und darüber hinaus- es gibt kein Hemmnis –meine Tränen sind Erleichterung Dieses Wesen kennt das Beben, geboren aus Lust, genährt von Liebe, unterstützt von Zärtlichkeit – trägt es den Himmel, setzt sich fort von...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;.inspiriert vom Geist des Göttlichen nachdem der Schleier der Unbewusstheit  von uns abfiel wie eine alte Haut</p>
<p>Shakti Advaita:</p>
<p style="text-align: center;">Hinaus, hinaus und darüber hinaus- es gibt kein Hemmnis –meine Tränen sind Erleichterung</p>
<p style="text-align: center;">Dieses Wesen kennt das Beben, geboren aus Lust, genährt von Liebe, unterstützt von Zärtlichkeit –</p>
<p style="text-align: center;">trägt es den Himmel, setzt sich fort von Innersten der Erde bis an die Grenzen und darüber hinaus</p>
<p style="text-align: center;">Hinter uns  das Leiden, aus Irrtum entstanden: Vor uns, in uns, um uns herum  SAT CHIT ANANDA</p>
<p>Shiva Andro:</p>
<p>&#8222;Ritual</p>
<p style="text-align: center;">Im Mittelpunkt blüht das Herz: absichtslose Hingabe, vollkommen leer, ohne Worte und ohne Bedeutung</p>
<p style="text-align: center;">Ist die Mitte die Öffnung deiner Pforte lustvoller Leerraum zwischen deinen Lippen</p>
<p style="text-align: center;">Das Herz deines Shiva ist sein Linga, ebenso ziellos und ohne Zweck, In Deinen Leerraum gestellt</p>
<p style="text-align: center;">Zusammen verbindet sich das zur Empfindung von zitternder Leichtigkeit</p>
<p style="text-align: center;">Ob kurz oder lang, kein Woher kein Wohin,Sind deine beiden Sinnlosigkeiten Lust sich bewegender Energien,</p>
<p style="text-align: center;">die ich uns gerne anschiebe zum Gleichklang der ewigen Sehnsucht.&#8220;</p>
<p>Nun kann man sich fragen: welche Sinnlosigkeiten meint der Meister?</p>
<p>Wer bis hierher gelesen hat: es gibt ein Angebot für den 30. August</p>
<p><strong>kommt zu zweit und zahlt nur einen Beitrag.</strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://advaita-tantra.de/gedichte-nach-der-vereinigung-von-advaita-und-andro/">Gedichte nach der Vereinigung von Advaita und Andro</a> erschien zuerst auf <a href="https://advaita-tantra.de">Advaita Tantra</a>.</p>
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		<title>Ursprung meines tantrischen  Weges &#8211; das Jahrestrainig beginnt am 29.März !</title>
		<link>https://advaita-tantra.de/meine-tantrischer-weg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[AdvaitaBach]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Mar 2024 15:26:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Bioenergetik]]></category>
		<category><![CDATA[eigene Methoden]]></category>
		<category><![CDATA[Eigenermächtigung]]></category>
		<category><![CDATA[Genesis]]></category>
		<category><![CDATA[Körpertherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Verstehen]]></category>
		<category><![CDATA[Wecken der Lebensenergie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Liebe Leser/innen ich nehme an, du hast schon eine Ahnung, was Tantra ist oder sein könnte. Es gibt viele Zweige am großen tantrischen Baum. Ich habe angefangen, ein Buch über meine Arbeit zu schreiben. Hier gibt es eine Vorveröffentlichung der ersten Kapitel in Auszügen, damit du verstehst, warum ich an den Anfang aktive, feurige Methoden...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://advaita-tantra.de/meine-tantrischer-weg/">Ursprung meines tantrischen  Weges &#8211; das Jahrestrainig beginnt am 29.März !</a> erschien zuerst auf <a href="https://advaita-tantra.de">Advaita Tantra</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #993366;">Liebe Leser/innen</span></p>
<p><span style="color: #800080;">ich nehme an, du hast schon eine Ahnung, was Tantra ist oder sein könnte. Es gibt viele Zweige am großen tantrischen Baum. Ich habe angefangen, ein Buch über meine Arbeit zu schreiben. Hier gibt es eine Vorveröffentlichung der ersten Kapitel in Auszügen, damit du verstehst, warum ich an den Anfang aktive, feurige Methoden stelle und nicht mit Kuscheleinheiten anfange. Die nächsten Tage werde ich jeden Tag ein weiteres Kapitel einstellen, über Atem, Bewegung und Stimme, die &#8222;heilige Dreieinigkeit der Bioenergetik&#8220;</span></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><span style="color: #0000ff;">Hier geht es los</span>:</span></p>
<p><span style="color: #993366;">&#8222;Mein eigener Ansatz ist langsam gewachsen, aus Anschauung der Arbeit von Margot (Anand, Gründerin von Skydancing). Ich assistierte noch, da organisierte ich für sie ein Tantra-Training; es war das erste in Deutschland überhaupt, ein Jahrestraining. Wir hatten zehn Tage veranschlagt, drei Tage Basisarbeit, drei Tage Herz, drei Tage Spiritualität.</span></p>
<p><span style="color: #993366;">Nach drei Tagen kam die Basisarbeit so gerade in Schwung, dann wechselten wir schon in die sanfte Herzenergie.  Ich sagte zu ihr: Warum machen wir an der Stelle nicht weiter? Die Themen kommen ja gerade erst in Schwung?“ Sie antwortete: „Wenn du ein Mal anfängst, hört das niemals auf mit den Schmerzen der Kindheit. Deshalb gehen wir jetzt weiter.“  Ich:“Aber wenn das die Basis ist, wie kann man dann das Lehrgebäude des Tantra darauf setzen?“</span></p>
<p><span style="color: #993366;">Am Ende dieses Seminars trennten sich unsere Wege.</span></p>
<p><span style="color: #993366;">Nach unserer dramatischen Trennung kehrte ich zurück in meine Heimatstadt Wiesbaden und begann, selbst Seminare zu geben und vor allem auch Einzelsitzungen. Erst dadurch, dass ich Menschen besser kennen lernte und mehr Einzelheiten, vor allem auch über  ihre sexuelle Geschichte erfuhr, und welche Erfahrungen genau hinter sexuellen Blockaden stecken, entwickelte ich nach und nach, über Jahre eine funktionierende Sexualtherapie.</span></p>
<p><span style="color: #993366;">Nie hätte ich gedacht, wie viel sexuellen Missbrauch es gibt, wie viel  brutale Gewalt kleine Kinder ertragen müssen.</span></p>
<p><span style="color: #993366;">Ich hätte es wissen können, weil ich das alles selbst erlebt habe. Dennoch war ich kein Kind von Traurigkeit und hatte noch nie einen Therapeuten gesehen als Patientin. Ich war nie schüchtern, in der Schule recht erfolgreich, sexuell sehr aktiv. Meine Partnerschaften zerbrachen andauernd, aber auch das brachte mich nicht wirklich auf den Gedanken, dass das mit meiner 150%tigen dysfunktionalen Familie und Kindheit zu tun haben könnte. Ich hatte das, was man heute in der Psychologie als Resilienz bezeichnet; das heißt, ich hatte vielfältige Kompensationen entwickelt. Da ich erst im letzten November 19 mit dem Rauchen aufgehört habe, weiß ich auch erst jetzt, wobei es mir geholfen hat: meine frühen Persönlichkeitsanteile zu unterdrücken, eine dominante Persönlichkeit zu werden, zu bleiben und  auf die  weniger dominanten Personen hinunter zu schauen.</span></p>
<p><span style="color: #993366;">Auch die Psychologie &#8211; Vorlesungen, die ich während meines Studiums in Frankfurt besucht hatte, drehten sich selten um das individuelle Kindheitstrauma, sondern eher um Massenpsychologie, das kollektive Trauma der Deutschen, ihre Schuldfrage. Gibt es eine kollektive Schuld? Damit setzten wir uns auseinander, unsere Eltern leider weniger.</span></p>
<p><span style="color: #993366;">Da wir 1969 auch gerade die autoritären Strukturen an der Universität aufbrechen wollten, kontemplierten wir eher selten die eigene Psyche. Es ging immer um das  große Ganze.</span></p>
<p><span style="color: #993366;">Da das große Ganze immer aus vielen kleinen und sogar sehr kleinen Teilen besteht, „die Gesellschaft“ im Grunde ein Abstraktum ist, dass das Individuum zählt und dessen Freuden und Leiden – das habe ich dann später im Tantra gelernt. Erst in diesen sechs Jahren  Lehrzeit eröffneten sich mir die Zusammenhänge von Körper, Seele und Geist. Bis heute dauert dieser Prozess des Verstehens der Zusammenhänge im Spiegelkabinett der menschlichen Seele an.</span></p>
<p><span style="color: #993366;">Welche Methoden und Strukturen wie auf welchen Menschen wirken, wo sie sinnvoll sind, wo nicht- endlos die Entdeckungen, Erfahrungen und Rückschlüsse – sie entwickeln sich immer weiter. . Schon lange gehen Lehren und Lernen ineinander über – die menschliche Natur  ist ein nie vollkommen gelöstes Rätsel, „Der Mensch“ ist auch ein Abstraktum, die Psychologie keine Naturwissenschaft.</span></p>
<p><span style="color: #993366;">In dieser Zeit, nachdem ich mich gelöst hatte von meinem  Nest, saß ich eines Tages am Schreibtisch und ich fragte mich: „Was haben  ALLE Menschen  gemeinsam, jenseits  ALLER Kulturen, Mann, Frau, Kind?“ Die Antwort kam aus meinem Innern: <strong>„Jeder Mensch möchte geliebt werden, wie er oder sie IST, nicht, wie er oder sie SEIN SOLLTE.</strong> Und jedes Kind soll irgendwie sein, selten einfach es selbst.“ Damit war die Ur-Idee meines „Primals“  geboren, des ersten Abschnitts meiner eigenen Jahresgruppe.</span></p>
<p><span style="color: #993366;">Ich gehe davon aus, dass das Kind, jedes Kind absolut unschuldig ist. In der christlichen Religion werden wir mit der</span> <span style="color: #993366;">„Erbsünde“ geboren- da Adam und Eva „von Gott gefallen sind“ durch ihren Ungehorsam haben wir alle ihre Sünde geerbt. Auch ich selbst bin katholisch geboren und mit diesem Unsinn von der mütterlichen Seite groß geworden. Furchtbar: noch bist du nicht geboren und dennoch schuldig!</span></p>
<p><span style="color: #993366;">Überhaupt ist die Schuldfrage eine wichtige Repressalie, mit der man Kinder unterdrückt: sie kommen schon mit Ballast auf die Welt. Das ist eine schlimme Idee, hatten doch die betroffenen keinerlei Mitspracherecht bei der Installation dieser Idee.</span></p>
<p><span style="color: #993366;">Das ist die christliche Welt; aber gehen wir nach Asien, auch und gerade im Hinduismus  besteht die Idee der Reinkarnation. Ich möchte hier nicht diskutieren , ob es sie gibt oder nicht.</span></p>
<p><span style="color: #993366;">Mir geht es darum, dass auch ein Kind, das innerhalb dieser Kultur geboren wird, bereits belastet ist aus seinen Vorleben, wenn er oder sie „schlechtes Karma“ hat. Womit dann unter Umständen erklärt wird, warum man in der Kindheit missbraucht wurde, geschlagen, gedemütigt: man hat es ja irgendwie verdient, vielmehr waren die Väter, Mütter, Omas, Opas und so weiter geradezu Werkzeuge des Göttlichen, weil sie dem karmischen Gesetz zur Vollendung verholfen haben.</span></p>
<p><span style="color: #993366;">Da gehe ich auf die Barrikaden: falls ich vergangene Leben habe, mich aber nicht erinnern kann, weil ich bei der seligen Verschmelzung der elterlichen Urzellen alle vergessen habe: welcher unbarmherzige Gott oder welches Gesetz aus dem Jenseits kann mich dafür zur Verantwortung ziehen?</span></p>
<p><span style="color: #993366;">Systeme, auch Wertesysteme ordnen das Kind einfach ein und exerzieren manchmal eine schreckliche Macht.</span></p>
<p><span style="color: #993366;">Für mich sind alle Kinder unschuldig, auch du, auch ich.</span></p>
<p><span style="color: #993366;">Zu wissen, wer wir waren, was uns geschehen ist, als wir klein waren, wie wir damit umgehen bis heute, wie viel Unbewusstes in uns steckt, das scheint mir essentiell, um „Gott“ und „Göttin“ in uns wahr zu nehmen – das ist das Narrativ des Tantra.</span></p>
<p><span style="color: #993366;">Das ewige Motto aller spirituellen Wege:<strong> „Erkenne dich selbst!“ muss sich auch auf die eigene Genesis beziehen</strong> – sonst weiß ich nicht, wer ich bin. Weiß  ich das nicht, kann ich auch dich nicht wirklich erkennen, lieben, erst recht nicht mit dir „verschmelzen“. Kenne ich meine Grenzen nicht, kann ich mich auch nicht wirklich entgrenzen, angstfrei und voller Vertrauen in mich, in dich, ins Grenzenlose. Nicht weniger soll möglich sein im Tantra.</span></p>
<p><span style="color: #993366;">Wobei es immer von deinem Entwicklungsstand abhängt, unabhängig vom spirituellen Weg, den du gehst, wie viel du zulassen kannst, in welchem Masse dein  endlicher Körper das Bewusstsein von Unendlichkeit erlauben kann.</span></p>
<p><span style="color: #993366;">Solange ich mit Margot zusammen gewesen war, schien es darum zu gehen, bereits vorhandene ekstatische Energie zu steigern, das Menschsein zu veredeln, zu erheben zum göttlichen Bewusstsein.</span></p>
<p><span style="color: #993366;">Manchmal schien es mir auch zu schnell zu gehen mit dem göttlichen Sein, mit Shakti- Sein –ich fühlte mich eigentlich wie vorher, nur mit neuem Titel.</span></p>
<p><span style="color: #993366;">Also ging ich die Sache mit deutscher Gründlichkeit an.</span></p>
<p><span style="color: #993366;">Ich war so begeistert vom Tantra, dass ich dachte:“Wie wunderbar, den Menschen das Paradies zu zeigen, das in ihnen liegt.. Das werde ich Rest meines Lebens machen.“ Rückblickend habe ich mindestens 70%  meines Honorars mit der Therapie verdient.</span></p>
<p><span style="color: #993366;">Ich sagte mir: Bevor ich durch ein tantrisches Bewusstsein meine Werte verändere, tantrische Techniken anwende, um meine Sexualität mit meinem Erleuchtungswunsch zu verbinden, geht es <strong>zuerst darum, eine natürliche, frei fließende</strong> <strong>Sexualität auszugraben.</strong> Wie Dornöschen hinter der Dornenhecke den Prinzen brauchte, um zu erwachen, so braucht eine <strong>unverbogene, freie, unschuldige, schamlose Sexualität das Tantra oder zumindest einen Anstoß.</strong> Dass Sexualität nicht nur per se etwas Unschuldiges, Naturgegebenes ist, dass sie sogar heilig sein kann, mir helfen kann, das Göttliche zu erfahren, erschien mir damals als die beste Idee überhaupt- viel mehr als die sexuelle Freiheit, die wir uns ja sowieso auf unsere Fahnen geschrieben hatten.</span></p>
<p><span style="color: #993366;">Dann zeigte mir ein Blick auf mein  Klientel, dass mindestens die Hälfte der Frauen große Schwierigkeiten hat, einen Orgasmus zu bekommen. Mindestens ein Drittel  der Männer kämpft mit ejaculatio praecox (vorschnellem Samenerguss) und ein weiteres Drittel hat Erektionsschwierigkeiten</span>.</p>
<p><span style="color: #993366;">Diese weit verbreiteten sexuellen Blockaden waren während meines Trainings noch nicht ein Mal erwähnt worden.<strong> Ich beschloss, die Dinge beim Namen zu nennen und erarbeitete über Jahre und Jahrzehnte ein Konzept zu körperbetonten Sexualtherapie, das auch außerhalb des tantrischen Feldes funktioniert, aber immer körpertherapeutisch bleibt.</strong></span></p>
<p><span style="color: #993366;">Für Menschen, die keine sexuellen Blockaden haben, sind die entsprechenden Übungen und Methoden dennoch nützlich, weil sie das sexuelle Feuer wecken.</span></p>
<p><span style="color: #993366;">Eine Medizin ohne schädliche Nebenwirkungen und obendrein förderlich für Gesunde. Wo gibt es das noch?</span></p>
<p><span style="color: #993366;">In den tantrischen Schriften, mit denen ich mich beschäftigte, war auch immer wieder die Rede davon, dass das tantrische Bild  vom Kosmos, die Kosmogonie, zyklisch sei, im Gegensatz zum westlichen Weltbild, das sich auf einer Zeitachse wie auf einer geraden Straße von der Vergangenheit in die Zukunft bewege. Nicht nur im Rad der Jahreszeiten, sondern auch in langen Zeitperioden, wie sie die indische Astrologie kannte, die übrigens von elliptischen Umkreisungen eines fiktiven Zentrums des Universums ausgeht, das Brahma heißt,die Weltenseele, wie sie z.B. im Kundalini-Yoga genannt wird.</span></p>
<p><span style="color: #993366;">Zurück zum menschlichen Leben bedeutet das auch, dass der Tod Teil des Ganzen ist.</span></p>
<p><span style="color: #993366;">Dann befasste ich mich mit dem Tod und stellte fest, dass der auch sehr verdrängt in der westlichen Gesellschaft, obwohl allgegenwärtig in der Unterhaltungsindustrie.</span></p>
<p><span style="color: #993366;">Wir sperren die geistig Kranken weg, auch wenn ihr Defizit harmlos sein sollte, die Toten siehst du nirgendwo, außer es betrifft dich persönlich,  im Film oder in den Nachrichten.</span></p>
<p><span style="color: #993366;">Wäre der Gautama Buddha heute in einer westlichen Gesellschaft ausgebrochen aus seinem Palastgefängnis, es wäre ihm nicht begegnet, was er damals zu sehen bekam: Krankheit, Wahn und Tod.</span></p>
<p><span style="color: #993366;">Und so hätte vielleicht seine Wahrheitssuche nie statt gefunden ohne die Stimulation durch diese Anschauung. Nur so ein Gedanke.</span></p>
<p><span style="color: #993366;"><strong>Mein Ansatz sollte das ganze menschliche Leben umfassen, integrierend wirken auf den Menschen, der es praktiziert, ihm zu großer Lebendigkeit verhelfen, die sogenannten „letzten Fragen“  ansprechen, ihn befreien vom Korsett der gesellschaftlichen Konventionen, aber auch zur Erkenntnis der inneren Zwänge führen und letztendlich zur Befreiung davon führen können</strong>.</span></p>
<p><span style="color: #993366;">Deshalb habe ich auch die Todesgruppe entwickelt, um dieses große Thema der eigenen Endlichkeit mit einzubinden.</span></p>
<p><span style="color: #993366;">Durch Erkenntnis (Jnana) und Liebe (Bhakti) zur Befreiung finden aus dem Kreislauf von Opfer und Täter, die Auflösung des „Karmas“. (Konsequenzen aus Taten, Worten und Gedanken).</span></p>
<p><span style="color: #993366;">Mein Ehrgeiz bestand auch darin, auf der einen Seite verstanden zu haben, was ich gelernt hatte, aber auf der anderen Seite auf keinen Fall eine Kopie zu sein, sondern ein Original.</span></p>
<p><span style="color: #993366;">Je länger ich  mich mit Tantra beschäftigte, umso klarer wurde mir die umfassende Lehre von Mensch und Kosmos, Mikrokosmos Mensch im Makrokosmos Universum.</span></p>
<p><span style="color: #993366;"><strong><em>Die Wahrheit ist meine erste Priorität. Sie zu wissen, auszuhalten, in ihrem Anblick zu wachsen und nicht zu schrumpfen, auf sie zuzugehen, nicht zu fliehen, stehen zu bleiben und durch sie  und mit ihr ins Strahlen zu kommen, in den höchsten Genuss der Existenz. Wenn es wahr ist, dass  unsere Essenz das Göttliche ist, dann brauchen wir nichts zu fürchten letztendlich.</em></strong></span></p>
<p><span style="color: #993366;">Mir kam es so vor, als ob die Verdammung der Sexualität im christlichen und islamischen, aber auch im fundamental-hinduistischen Umfeld viel Furcht und Angst erzeugt, damit wir genau das NICHT wahrnehmen: die göttliche Ur -Natur in uns &#8211; weil die uns furchtlos macht vor jeder Instanz, sei sie weltlich oder institutionell kirchlich.</span></p>
<p><span style="color: #993366;">Tantra ist für mich: vom Baum der Erkenntnis essen, nackt und ohne Lingam und Yoni zu bedecken.</span></p>
<p><span style="color: #993366;">Sie sahen, dass sie waren wie</span><br />
<span style="color: #993366;">Gott. Adam und Eva.</span></p>
<p><span style="color: #993366;">Nun, die beiden gehorchten nicht, verführt durch die Schlange, die dadurch im Christentum zu einem Symbol des Destruktiven wurde. Sie verlieren das Paradies, sie bekommen Kinder; bald darauf passiert der erste Mord. Eine mythische Strafe, für die wir, wenn wir daran glauben, heute noch büßen.</span></p>
<p><span style="color: #993366;">Die christliche Religion stellt das Geschöpf Mensch Gott <u>gegenübe</u>, er verschmilzt nicht mit Gott, er betet zu ihm, bittet um alles Mögliche, bleibt aber immer „Sünder“, kam nie unschuldig auf die Welt.</span></p>
<p><span style="color: #993366;">Jedes Mal, wenn das Maithuna-Ritual auf dem Höhepunkt ist, schaue ich in die Runde und verstehe nicht, warum nicht jeder Mensch so leben will: als lustbetonte/r Sucher/in!  Die Laute der Lust eine Stimme im Konzert der Schöpfung. Sein/ihr  Körper in einem ekstatischen Zittern, seine/ihre  Seele losgelöst von den Fesseln des Verstandes, sein/ihr  ganzes Wesen hingegeben in Wonne als Gebet der Schöpfung in Vereinigung.</span></p>
<p><span style="color: #993366;">Das  Bewusstsein der Ebene von Shiva/Shakti  ist bei den meisten Menschen verschleiert, vernebelt oder sogar so sehr verdunkelt durch Repression und Trauma, das es gar nicht wahrgenommen wird.</span></p>
<p><span style="color: #993366;">Damit Maithuna so bewusst wie möglich wahrgenommen werden kann, beginne ich mit den „Schleiern der Unbewussten“, wie die Buddhisten sagen, die es erst ein Mal<strong> wegzunehmen</strong> gilt.</span></p>
<p><span style="color: #993366;">Hier kommt das Kindheitsdrama ins Spiel.</span></p>
<p><span style="color: #993366;">Das Kindheitsdrama ist  eine absolut westliche Idee. So, wie die Psychoanalyse meiner Meinung nach auch nur im Westen entstehen konnte, ist doch schon das Wort für Individuum (ungeteilt) ein griechisches Wort. Auch die Begriffe „schwarze Pädagogik“, „autoritäre Persönlichkeit“ entstammen westlichem Denken. Auf meinen vielen Asienreisen wurde mir das sehr klar. Sah ich doch dort, teilweise mit Schrecken, wie autoritär  Eltern dort mit ihren Kindern umgehen, denen es niemals einfallen würde, die Autorität der Eltern in Frage zu stellen.</span></p>
<p><span style="color: #993366;">Moderne Pädagogik ist auch eine westliche Entwicklung.</span></p>
<p><span style="color: #993366;">An dem Punkt bedeutet die Verknüpfung von westlichen Methoden der Körpertherapie mit den östlichen Methoden der Energieerweckung eine Symbiose, man verbindet das Beste zweier Welten.</span></p>
<p><span style="color: #993366;">Therapie oder Meditation entfalten zusammen die Ahnung von SatChitAnanda (Sein, Bewusstsein, Glückseligkeit. Reell, fassbar, konkret, unbestreitbar</span></p>
<p><span style="color: #993366;">Das ist „Neo“, insofern „Neo-Tantra“, eine Silbe, die meistens weggelassen wird im heutigen Sprachgebrauch, aber eigentlich korrekt wäre für den erotisch-therapeutischen Zweig des Tantra. Es gibt noch das strikt traditionelle Vajrajana -Tantra, ein buddhistischer Weg neben Hinahajanaund Mahajana.</span></p>
<p><span style="color: #993366;">Im  Advaita- Tantra spielt das klassische Tantra gleichzeitig  eine große Rolle – es gibt einen nach wie vor einen gültigen Fahrplan durch die Bewusstseinsebenen, kanalisiert die Energie, ist eine Weisheitsquelle.</span></p>
<p><span style="color: #993366;">Bei der Gestaltung meiner Arbeit ist es mir sehr wichtig, dass die vielen Methoden, erlernt oder selbst erfunden,  nicht zum Mischmasch werden, sondern<strong> trotz der Verschiedenheit der Quellen und der gewaltigen historischen Differenz a</strong>uf jeden Fall eine INNERE Logik aufweisen, damit die Entwicklung des oder der Praktizierenden Schritt für Schritt voran geht, aber nicht verwirrt oder Konfusion sät, oder auch nur unverbunden nebeneinander steht. Das bedeutete manchmal, dass ich erlernte Methoden neu gewichtete, neu moderierte, damit ein Seminar konsequent  einem Thema untergeordnet ist, um einen Kompass zu haben, wohin es gehen soll.</span></p>
<p><span style="color: #993366;">Wohin es gehen soll, formuliere ich auch gerne deutlich und nicht wolkig.</span></p>
<p><span style="color: #993366;">Nach vielen Jahren der Entwicklung und ständigen Anpassung  an den jeweiligen Zeitgeist  mit  immer neuen kreativen Ideen  für neue Strukturen, neue Formate, neue Rituale ist ein spezifisches, dynamisches  „Lehrgebäude“ entstanden – man verzeihe mir dieses ambitionierte Wort, aber ein anderes fällt mir nicht ein.</span></p>
<p><span style="color: #993366;">Die Wahrheit ist das erste Prinzip. Die Wahrheit über deinen Körper ist der Anfang. Auf dieser Ebene ist dein Körper die Botschaft. In ihm zu leben, ungehindert die in ihm angelegte Lust ausschöpfen zu können, mit allen Sinnen das höchste irdische Glück zu kennen, mit und durch den Körper Liebe empfangen und geben zu können, seine Botschaft zu verstehen.</span></p>
<p><span style="color: #993366;">An dem Punkt allein ist die Arbeit daran Legion. Die körpertherapeutischen Methoden bestehen aus Atemübungen, bioenergetischen  Grundübungen, die <strong>chronische Muskelpanzerungen aufbrechen</strong>. Auf diese Weise werden unterdrückte Gefühle frei. Mit diesen umzugehen, die Ursituation aufzuspüren, die diesem Menschen  zugesetzt hat, als er noch so klein war, dass er keinerlei Kontrolle über das hatte, was ihm oder ihr geschah, ist die gemeinsame Aufgabe für Teilnehmer und Begleiter. Die Lebendigkeit wecken, heraus aus dem Korsett der frühen Sozialisation.</span></p>
<p><span style="color: #993366;">Die unterdrückten Gefühle zu befreien ist ein wesentlicher Schritt auf dem Weg zu mehr Integration, aber es ist „nicht die ganze Miete“.</span></p>
<p><span style="color: #993366;">Zunächst sind Gefühle der Seele näher als Gedanken; aber Gefühle können irren, vor allem die aus der Kindheit. Sie haben der Situation damals entsprochen, aber nicht der heutigen Situation.</span></p>
<p><span style="color: #993366;">Alte, erstarrte Gefühle  verhindern das Wahrnehmen der augenblicklichen. den Schock in  der Kindheit zu verarbeiten und zu reifen in dem Sinne, dass das äußere Alter dem inneren entspricht – endlich.</span></p>
<p><span style="color: #993366;">Dieser Anfang meiner Jahresgruppe unterscheidet mich von den meisten Anbietern, weil er nicht genussorientiert daher kommt, sondern sehr vital, aber an der Oberfläche kratzend, die alte Persönlichkeitsstruktur erschütternd, um definitive Schritte zu gehen in der eigenen Entwicklung.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="color: #993366;"><strong>Ohne Zugang zu sich selbst und den eigenen Gefühlen, wie soll ich eine große Liebende, ein großer Liebender werden? Ohne meine Wahrheit zu kennen, wie soll ich deine wahrnehmen?</strong></span></p>
<p><span style="color: #993366;">Mein Jahrestraining heißt : „Feuer der Transformation“ , weil es mehr sein soll als noch ein Seminar, das „schön“ war &#8211;  es soll die Menschen wirklich wandeln zu mehr Glück, mehr Liebesfähigkeit, mehr Aufblühen von Talenten, einem Leben mit einem angemessenen  Selbstwertgefühl.</span></p>
<p><span style="color: #993366;">Der nächste Abschnitt heißt „Body Love“ und ist der Pubertät gewidmet, dem Entdecken der Sexualität, der Körperlichkeit. Die zentrale Struktur, die therapeutische Körperbemalung, zeigt überdeutlich,  wo in der Beziehung zum Köper alles zutage tritt, was ihm je geschehen ist.</span></p>
<p><span style="color: #993366;">Mit der tantrischen Eigenliebe beginnen hier die Rituale, die den Weg weisen in den heiligen, sexuellen Genuss, was den meisten Menschen aus unserer christlich geprägten  Kultur zunächst schon sehr fremd ist. (Aber den allermeisten, nichttantrischen Hindus auch!)</span></p>
<p><span style="color: #993366;">Mir geht es im besten Fall um den Wiedergewinn einer sexuellen Unschuld – wie sie wohl im Paradies vorhanden war, zumindest in meiner Projektion des Göttlichen. Das heißt, mit der unschuldigen, unverbogenen  sinnlichen Neugier eines Neugeborenen die Lust im Körper genießen, ohne Schuldgefühle und Reue.</span></p>
<p><span style="color: #993366;">In diesem ersten tantrischen Ritual lernt der/die Teilnehmer/in das systematische, sensible und wissende tantrische Erwecken der Lust, die mit Sinnlichkeit vollgesogen ist und nach Möglichkeit  den ganzen Menschen erfasst und nicht nur eine partikulare, genitale Erfahrung.</span></p>
<p><span style="color: #993366;">Die Eigenliebe auf allen Ebenen, das heißt auch, sich selbst annehmen MIT allen Ungereimtheiten und menschlichen Unzulänglichkeiten ist ein lebenslanger Prozess, während dessen auch das Altern zu bewältigen ist.</span></p>
<p><span style="color: #993366;">Bis hierhin sind wir auf der Reise in das Selbst.</span></p>
<p><span style="color: #993366;">Erst im dritten Abschnitt „Lust und Liebe“ geht es um Kontakt,  Begegnung, Vereinigung: Maithuna.</span></p>
<p><span style="color: #993366;">Wer bis hierhin sich selbst lieben gelernt hat, ist  in der Lage, dem anderen angstfrei und offen für die Durchdringung auf der körperlichen, der seelischen und geistigen  Ebene zu begegnen.</span></p>
<p><span style="color: #993366;">Zuerst sich zur eigenen Lust bekennen in der Eigenliebe vor dem andern- und dann entfaltet sich Schritt für Schritt die tantrische Kunst des bewussten Zelebrierens,   die Seligkeit der Verschmelzung im Vereinigungsritual.</span></p>
<p><span style="color: #993366;">Und die Heiligen der Vorzeit durchdrangen den Himmel und die Erde und sie erkannten, dass wenn Ei und Same verschmelzen, die glückselige Ohnmacht des Vergessens eintritt. Deswegen, so sagen sie, vergessen wir unsere Vorleben.</span></p>
<p><span style="color: #993366;">Das wichtige aber ist, dass alle unsere Zellen sich an diese Glückseligkeit erinnern, weil  unser ganzer Körper aus der Durchdringung der zwei Urzellen, die zu einer wurden, entstanden ist.</span></p>
<p><span style="color: #993366;">Das klingt doch nachvollziehbar! Das ist die Verbindung zur Lebensenergie selbst –Tantra!</span></p>
<p><span style="color: #993366;">So ist jedes Ritual ein bewusstes Näherkommen an die Lebensenergie, in Polarität zur noch unbewussten Nähe des Fötus, des Kindes zum Leben im Mutterleib.</span></p>
<p><span style="color: #993366;">Jedes Ritual ist ein Gebet auf die Schöpfung.</span></p>
<p><span style="color: #993366;">Die Chakren (Energiewirbel) sind der Fahrplan der Phasen der Entwicklung von der Zeugung bis zum Tod – des physischen Körpers, so heißt es, und darüber hinaus in die Transzendenz.</span></p>
<p><span style="color: #993366;">Jetzt haben wir SEIN (SAT) und Bewusstsein (CHIT).</span></p>
<p><span style="color: #993366;">Sollten wir bis zur Schwelle des Todes noch keine Erleuchtung erfahren haben, so sagt das tibetanische Totenbuch, ist das im Augenblick des Todes immer noch möglich.</span></p>
<p><span style="color: #993366;">Jeder Augenblick im Leben, in dem du deine Sorgen vergessen hast,  ob mitten im sexuellen Geschehen, bei seelenerfüllender Naturbetrachtung, durch herzenswarme Liebe manifestiert  sich Ananda.</span></p>
<p><span style="color: #993366;">Im Tibetanischen Totenbuch heißt es: während des Todes erscheint dir das große weiße Licht –dann darfst du nicht blinzeln oder dich erschrecken, offen bleiben für die Präsenz, dann bleibt dir der Abstieg durch die sieben Lokas  und die Wiedergeburt in einem menschlichen Schoss erspart.</span></p>
<p><span style="color: #993366;">Der letzte Abschnitt „Tod und Wiedergeburt“ ist die gebührende Krönung der Lebensreise.</span></p>
<p><span style="color: #993366;">Ich hatte nie ein Vorbild dafür, und dachte mir, durch das Studium der Schriften inspiriert, dass ein Jahrestraining ohne Thematisierung dieses Themas  nicht vollständig wäre.</span></p>
<p><span style="color: #993366;">Gleichzeitig gibt es viele Tode im Leben, Glückseligkeit manchmal, Tamas(Dunkelheit), Rajas(Feuer) und Sattvas(Licht) immer dabei-alle Prinzipien durchdringen sich permanent gegenseitig und sind doch differenziert und sehr verschieden. Eine Gehirnzelle und eine Augenzelle und eine Leberzellekommen aus derselben Quelle und haben doch verschiedene Funktionen.</span></p>
<p><span style="color: #993366;">Tantra hat schon in der Tradition einen großen „Werkzeugkoffer“, das heißt, sehr viele Methoden der Versenkung, der spirituellen Erotisierung, der graduellen Hinführung zur Vereinigung.</span></p>
<p><span style="color: #993366;">Nimmt man für ein modernes Tantra die große Zahl moderner Methoden hinzu, dann ist das ganze Lehrgebäude des Tantra, das auch in der traditionellen Form von niemandem, den ich kenne oder kannte, vollkommen vertraut war , so ist es immens nicht nur in der Quantität. So braucht man eine Richtschnur, welche tantrischen Qualitäten entwickelt werden sollen.</span></p>
<p><span style="color: #993366;">Für die eigene Person; so, wie es im hinduistischen Vielgötterhimmel auch üblich ist, dass eine Person sich eine Gottheit  nimmt für die ganz persönliche Entwicklung und nicht alle, angeblich Millionen Götter des Hinduismus <u>gleichzeitig </u>verehrt.</span></p>
<p><span style="color: #993366;">Da es nicht um Leistung geht, sondern um einen spirituellen Aspekt, darf man sich aussuchen, was Schwächen ausgleicht. In meinem Fall ist das zum Beispiel nicht die Ruhe verlieren oder auch bei Aufregung die Stimme nicht so hochzufahren.</span></p>
<p><span style="color: #993366;">Für eine andere Person, die sich kaum je aufregt über irgendwas und immer mit leiser Stimme spricht, kann es genau um das‚ Gegenteil gehen</span></p>
<p><span style="color: #993366;">Insgesamt gab es 64 tantrische Künste, zu denen auch das Schachspiel gehörte, das Reiten und das Erzählen einer erotischen Geschichte. Selbstverständlich auch die Kunst, eine großer Liebender, eine große Liebende zu sein.  Ein Liebesgedicht schreiben, Tanzen, im Tempel und zur Freude des Königs, ein Gedicht schreiben –alles, was der Freude diente, der Lust, nicht nur des Körpers.</span></p>
<p><span style="color: #993366;">So, wie es in der Tradition schon verschiedene tantrische Wege gab, die keineswegs alle mit einander verbunden waren; so gibt es heute in der Welt des modernen Tantra viele Anbieter, deren Verständnis der Sache auch keineswegs kongruent ist, außer in einem Punkt: das Sexualität im tantrischen Sinne etwas Sakrales ist, vor allem die Maithuna-Rituale.</span></p>
<p><span style="color: #993366;">Doch die zelebrieren zu können, ist die Krönung des Weges.</span></p>
<p><span style="color: #993366;">Alles fängt am Anfang an, der Bau eines Hauses mit dem ersten Stein, des halb widmen wir uns jetzt dem Anfang- und das ist für mich die Therapie.</span></p>
<p>A<span style="color: #993366;">ber eines ist auch wichtig, zu betonen: dem klassischen, traditionellen Tantra ist dein Kindheitsdrama vollkommen egal, es wird nirgendwo erwähnt. <strong>Auch deine Beziehungen, deine Eifersucht, deine Krankheiten spielen in den traditionellen Schriften keine Rolle. Auch von Therapie ist dort keine Rede, das Wort allein gibt es nicht. Erst dieses neue Tantra verknüpft dein individuelles Sein mit dem der Transzendenz.</strong></span></p>
<p><span style="color: #993366;">Die alten Rituale wirken  heilsam, weil sie von<strong> tiefem Respekt vor dir beseel</strong>t sind.</span></p>
<p>Ich bitte um Feedback und deine Fragen. ruf mich einfach an:0611 374748</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Der  Körper als Tempel der Seele</title>
		<link>https://advaita-tantra.de/der-koerper-als-tempel-der-seele/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[AdvaitaBach]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Jun 2022 16:52:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Körperbewusstsein]]></category>
		<category><![CDATA[Wecken der Lebensenergie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Körper als Tempel der Seele In unserer christlichen Kultur wurde der Körper jahrtausendelang nicht als Tempel der Seele gesehen, sondern als ihr Feind. Zumindest dann, wenn es um hohe spirituelle Ziele ging, um die Einheit mit Gott. Verzicht auf Sexualität wurde als notwendig gesehen, um dem Geistigen nahe zu sein. „Fleisch“ und „Geist“ wurden...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der  Körper als Tempel der Seele</p>
<p>In unserer christlichen Kultur wurde der Körper jahrtausendelang nicht als Tempel der Seele gesehen, sondern als ihr Feind. Zumindest dann, wenn es um hohe spirituelle Ziele ging, um die Einheit mit Gott. Verzicht auf Sexualität wurde als notwendig gesehen, um dem Geistigen nahe zu sein. „Fleisch“ und „Geist“ wurden als einander feindliche Pole deklariert.  Die Neurose = Spaltung des Menschen ist bis heute zu spüren – obwohl das an der Oberfläche nicht so aussieht. Die Medien vermitteln ein Bild von der  Liberalisierung im Sexuellen, das der Realität des Normalmenschen nicht entspricht. Noch immer hat Wilhelm Reich meistens recht, wenn er schrieb, dass am Boden einer jeden Neurose der Sexualstau liegt.<br />
In unserer heutigen Zeit, die immer mehr vom Kommerz bestimmt ist, wird Sexualität zur Ware, die den Marktwert anderer Waren steigert. Auch damit entfernt sie sich wieder von seelischen Belangen.  Eine Attraktivität, deren Norm von Klischees bestimmt wird, wird zur Allgemeingültigkeit erhoben. Ob-wohl jeder, der sexuelle Erfahrungen sammelt, sehr wohl weiß, dass der „schönste“ Partner keines-wegs immer der beste Liebhaber ist, werden die Klischees fröhlich gepflegt und verhelfen Fitness –Studios und Schönheitschirurgen zu höheren Umsätzen. Hier haben wir es mit einer Überbetonung des Körperlichen zuungunsten des Seelischen zu tun. Vielleicht ein historisch gesehen logisches Pendel, das nach der anderen Seite ausschlägt, als Antwort auf die religiös verursachte Unterdrü-ckung des Körpers?  Gut möglich.</p>
<p>Auf der Strecke bleibt der Mensch, dessen  Sehnsucht und Bedürfnis es ist, sich mit allen seinen na-turgegebenen Anteilen und Ebenen des Daseins zufrieden und eins zu fühlen. Eingezwängt zwischen den beschriebenen Widersprüchen bewegen sich Männer und Frauen auf der Suche nach sich selbst als Wesen, die essentiell seelisch sind und einen Körper haben. Geboren mit beiden Anteilen, hat der Mensch<br />
ein Recht darauf, beide zu lieben als Geschenke der Existenz.  Der Bedarf besteht, das beweisen die seit zwanzig Jahren gut besuchten Tantra – Gruppen.<br />
(Tantra – interne Diskussionen und  die Polarisierung zwischen Tanderadei und der Nähe zum Rotlicht – Milieu lasse ich hier einmal außer Acht. )<br />
Das Tao –Yoga und das  Tantra  bieten dem Sucher ein Weltbild, das die Integration der seelischen und körperlichen Aspekte des Menschseins ermöglicht.<br />
Der Ausdruck vom Körper als „Tempel der Seele“ kommt aus dem tantrischen Bereich. Die tantrische Philosophie deklarierte schon in alter Zeit, daß der Körper ein Vehikel der Ekstase sei und Ektase ein Weg zu meditativen Zuständen. Jeder, der gerade eine guten Orgasmus erlebt hat, kann das überprufen. Der Kopf ist auf angenehme Weise leer, das heißt zumindest für kurze Zeit frei vom gedanklichen, inneren Geschwätz.<br />
Der Körper wird als „Shakti“ – Anteil des Lebendigen gesehen und als Teil der Wahheit, Geist und Bewußtsein als „Shiva“ – Anteile. Zusammen, vereint,  erzeugen und gebären sie die Existenz. Die Schönheit einer Rose ist nicht „unwahr“, weil sie vergänglich ist.<br />
Die Vergänglichkeit macht ihre Schönheit besonders kostbar!</p>
<p>Andere, vedantische  Philosophen sagten, dass der Körper, weil vergänglich, nicht der Wahrheit an-gehören könne, da diese unsterblich sei, so wie die Seele, die zu Brahma, dem Schöpfergott, zurück-kehrt nach dem Ableben des Leibes. Alles, was vergänglich ist, könne nicht Teil der absoluten, unteil-baren, ewigen Wahrheit sein, die nur jenseits des Körpers und durch dessen Abtötung zu erfahren sei. Nicht nur das Christentum lehnt den Körper als „Täuschung des Geistes“ ab, sondern strenge Asketen aller Kulturen und Glaubensrichtungen.   </p>
<p>Innerhalb eines lebenszugewandten, menschenfreundlichen  Wertesystems wie dem Tantra oder dem Tao – Yoga gibt es keinen Widerspruch zwischen Körper und Seele, ihre Wahrheiten und Erfahrungen unterstützen einander. Selbst die wörtliche Unterscheidung von „Körper“ und „Seele“ und unterstützt ein dualistisches Weltbild.<br />
Wenn wir zum Beispiel sagen: unsere Körperseele will uns etwas mitteilen, dann entwickelt sich schon beim Lesen diese Wortes ein anderes Gefühl. </p>
<p>Oft schießen mir im Gruppenraum die Tränen in die Augen, wenn es um die qualvollen Folgen einer körperverachtenden Erziehung geht und deren mühsame Aufdeckung und Heilung. Manchmal scheint  „der Körper“ mich anzusehen mit traurigen Augen durch den Tunnel der Zeit und er sagt:“Ich bin doch Natur, unschuldig geboren, Ausdruck des Lebens und der Lust, Kind der Liebe, warum darf ich nicht sein wie ich bin?  Ich von Gott geschaffen, warum werde ich nicht als seine Offenbarung gesehen?“<br />
Die Kultivierung der Natur ist Anliegen einer lebensfreundlichen spirituellen Praxis,<br />
nicht  eine Ambivalenz zwischen beiden.</p>
<p>Was sind die immanent körperlichen Aspekte, die  einen Menschen mit seinen seelischen Anteilen  vereinen?</p>
<p>Da ist einmal der energetische Aspekt, der mit dem Orgasmusrefelx, der Bio – Energie oder der Erweckung der Kundalini zu tun hat.</p>
<p>Außerdem natürlich der sinnliche Aspekt, die Wahrnehmung des eigenen Körpers und der Umwelt durch die fünf Sinne.</p>
<p>Der  natürliche Energiefluss besteht in einer Einheit von Atmung, Bewegung und Stimme. Jedes Kleinkind bringt diese Einheit mit auf die Welt. Es kennt noch keine Unterscheidung, alles ist eins, Körper und Seele, Nahrung und Liebe, Mutter und Liebe und Nahrung. Auch die Ausscheidungen  ge-hören dazu, sind noch nicht mit Ekel besetzt. Die ersten, infantilen, vergnüglichen, spielerischen Be-rührungen der eigenen Genitalien  sind voller Unschuld, wenn sie nicht gestört werden. Würde man das Kind in dieser Einheit lassen, wäre sogar die Erfindung der Bio-Energetik überflüssig gewesen und der Teenager könnte dann ein tantrisches Training beginnen, das ihn oder sie auf phantastische Wei-se zum Menschen macht, der tief durch den Körper lieben kann, mit seinem Herzen und seiner Seele sowieso – weil eine solche Trennung nicht stattgefunden hätte.<br />
In der Realität sieht das leider anders aus: mit dem Heranwachsen beginnt die Unterdrückung des Sexualtriebs und schon beim Toilettentraining wird der Ekel vor den eigenen Ausscheidungen einge-baut. Die Konditionierung setzt ein, Schritt für Schritt,<br />
und dabei heraus kommt ein Mensch, der vor lauter Anpassungszwängen nicht mehr weiß, wer er selber ist: ein sexuelles Wesen, zutiefst beseelt, eine Schöpfung, die mehr Bewußtsein hat als andere Kreaturen.<br />
Romantische und sexuelle Aspekte der Liebe werden getrennt erfahren, Herz und Unterleib regen und erregen sich nicht unbedingt zeitgleich, werden manchmal sogar auf verschiedene Personen übertra-gen.<br />
An anderer Stelle habe ich ausführlich diverse Techniken und Therapien beschrieben, die helfen kön-nen, diesen ursprünglichen Energiefluss wieder herzustellen.</p>
<p>An erster Stelle steht die Fähigkeit, tief zu atmen und dadurch die Lebendigkeit des eigenen Körpers zu erfahren . Wenn keine bewusste oder unbewusste Bremse in Kraft tritt, dann kommen die Gefühle aus der Tiefe des Körpers von alleine ins Bewußtsein: sexuelle Impulse wachsen im gut durchbluteten Unterleib, steigen auf ins Herz und erfüllen es mit Liebe, wenn der Mensch die physischen Augen schließt und das<br />
sich das dritte Auge öffnet, steigt ein und dieselbe Lebensenergie bis dorthin auf und gibt den  inneren Blick frei jenseits der Sinne – in die Seele. Der Zustand der Meditation wird erreicht, Ruhe tritt ein, das Bewußtsein ruht in sich selbst,<br />
 Inspiration und Intuition erfüllen den Menschen und er kann sie im Alltag dann wieder kreativ einset-zen; damit seine materielle Welt verwandeln mit  seiner Erbschaft des Schöpferischen, das zunächst immer aus dem Unsichtbaren kommt, aus seinem Potential.<br />
Ein entspannter, sexuell freier Körper kann mit relativer Leichtigkeit sich selbst vergessen und die Wahrnehmung in andere Regionen schicken – so paradox das den Verteidigern eines geistigen Pu-rismus erscheinen mag. Wahre, tiefe Lustempfindungen transzendieren das Körperliche ganz von al-lein – die Leichtigkeit des Seins übernimmt, zumindest für eine Weile. Sind wir doch  alle entstanden durch die Verschmelzung zweier Zellen, durch Vereinigung, durch Lust. Nicht durch Hängenbleiben in der Zweiheit. Bleibt jede Zelle für sich, wird nichts geschaffen. Diese Tatsache ist so wegweisend, wie sollen dann Seele und Körper, als getrennt definiert, schöpferisch werden, auf egal welcher Ebene?</p>
<p>Die Wissenschaft des Yoga  im indischen Kulturbereich definiert Nadis, das heißt,<br />
Energielinien im Körper, die feinstofflicher Natur sind und durch Pranayama, yogische Atemtechniken, gestärkt werden. Der feinstoffliche Körper, genau beschrieben und in der Lehre von den Chakren oder Energiezentren als innere Landkarte nachzulesen in der Überlieferung, gibt uns eine subtileren Begriff von Körper und Seele.<br />
Der Praktizierende kann reell die Stimmigkeit dieser Angaben überprüfen – sonst wäre das Yoga kei-ne Wissenschaft.<br />
In der chinesischen Medizin wird die Lebenskraft CHI genannt, die Energielinien Meridiane und deren Imbalance Krankheit, deren Ausgewogenheit Gesundheit.</p>
<p>Es heißt nicht: hier ist der Körper und da die Seele, das heißt, zwei streng getrennte<br />
Begriffe, sondern die verschiedenen Ebenen des menschlichen Daseins bestehen aus allmählichen, subtilen Übergängen vom Materiellen zum Immateriellen, vom Körperlichen zum Seelischen. Die Ein-zelheiten dieser Lehre beschreibe ich hier nicht, darüber gibt es genug Literatur. Nur &#8211; ein Grundge-danke darf bei aller Unterscheidung der Ebenen nicht vergessen werden: Es ist eine Energie, die Le-bensenergie, die sich durch alle Bereiche bewegt .<br />
Anima heißt die Seele, sie ist das Lebendige im Körper. Erst im physischen Tod trennen sich Körper und Seele. Im irdischen Leben bilden sie eine Einheit – sonst wäre es nicht das Leben.<br />
Weiß man doch auch in der modernen Wissenschaft von äußerst subtilen Vorgängen zwischen Körper und Seele, in der Psychosomatik zum Beispiel. Im Stoffwechsel, in der Erforschung der Gene, in den Zellen, finden so feine Mikroprozesse statt, dass man kaum sagen kann: hier hört der Körper auf, da fängt die Seele an.<br />
Oder ab wann hat ein Embryo eine Seele? Schon immer! Alles Leben ist beseelt.</p>
<p>Für jeden, der die tantrische Lehre liebt und praktiziert, ist die Kunst der Rituale der Höhepunkt der  Ein-heit von Körper und Seele. Damit ist einmal das Prinzip durch Vereinigung zur Einheit gemeint, aber auch Einzelrituale wie das Eigenlieberitual führen den Teilnehmer einmal zurück in den Zustand der Unschuld, was seine Existenz als sexuelles Wesen betrifft und in ein präsentes, waches, hochenergetisches Ge-schehen, das ihn erinnert an seine Einheit mit sich selbst, mit dem Gegenüber, der Gemeinschaft und dem göttlichen Ursprung und der naturgegebenen Lust, die er mit seinem heiligen Feuer nährt. Voraus-gesetzt, er kann umsetzen, körperlich und seelisch, was die Weisheit und Praxis des Tantra  ihm anbie-tet. Die Lust als heilig zu definieren und nicht als schändliche „Wollust“ beruhigt seine Seele, die sich nicht abspalten muß. Seine Lebenskraft zu verehren und zu kultivieren, führt ihn von alleine zur Fülle des Lebens und damit zur Akzeptanz des Todes. Die Angst vor dem Leben ist dasselbe wie die Angst vor dem Tod. Schuldgefühle spalten die Seele vom Körper ab. </p>
<p>Aus langer therapeutischer Praxis weiß ich, wenn die Seele verdunkelt ist durch Hemmungen und  ein-programmierte Schuldgefühle, dann sind die sinnlichen Wahrnehmungen getrübt und regelrecht vermin-dert. Wie könnten zum Beispiel organisch intakte Menschen unfähig sein, einen Orgasmus zu erleben, wären die Ursachen nicht seelisch?</p>
<p>Wenn ein Mensch eins ist mit seiner Seele, dann gewinnen auch die sinnlichen Wahrnehmungen eine besondere Qualität.  Klar ist im Auge eine Linse und da ist die Netzhaut und all die anderen Bestandteile, aber wer sieht durch diese Augen? Die Seele schaut durch diese Augen, erkennt den Reichtum der Far-ben, ihre Schönheit und Tiefe.<br />
Die Seele hört durch die Ohren, lässt sich von Musik berühren, hört all die Klänge dieser Welt, das La-chen der Geliebten.  Die Seele will tanzen, wenn der Rhythmus lockt zur Bewegung.  Die Seele schmeckt alle Nahrung, deren Seele wiederum in ihrem Prana ist, die Seele fühlt durch unser größtes Organ, die Haut, all die subtilen Empfindungen,<br />
wenn uns jemand streichelt, all die wohligen Schauer bei liebevoller Berührung,<br />
Die Seele riecht den Duft der Blumen, die Haare des Geliebten oder sein Lingam.</p>
<p>Der Körper ist unser Erde, wird von ihr genährt, Verehrung ihm, Verehrung, Verehrung<br />
die Seele ist der Himmel, wird von ihm genährt, Verehrung ihr, Verehrung, Verehrung.<br />
In allen Tempeln dieser Welt wird das Göttliche verehrt, das größte Mysterium ist der menschliche Kör-per, der großartigste Tempel, in ihm wohnt die Seele.<br />
Lasst sie eins sein , und mögen alle körperverachtenden Philosophien und Religionen<br />
auf dem Müllplatz der Geschichte landen.<br />
Es gäbe noch viel zu sagen über den Zusammenhang von repressiver Sexualität und<br />
der Unterdrückung der Frau  in den Weltreligionen. Da die Frau den Körper der Menschen gebärt, ist sie auch in allen  sexuell unterdrückten Kulturen niedrig gestellt.</p>
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		<title>Sex im Alltag/ Sex im Tantra</title>
		<link>https://advaita-tantra.de/sex-im-alltag-sex-im-tantra/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[AdvaitaBach]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 May 2022 15:12:25 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Beziehung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Tantrisches Kloster mit Advaita Maria Bach &#160;</p>
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