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	<title>Uncategorized Archive - Advaita Tantra</title>
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	<description>Den Körper neu erleben mit Tantra</description>
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	<title>Uncategorized Archive - Advaita Tantra</title>
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		<title>Gedichte nach der Vereinigung von Advaita und Andro</title>
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		<dc:creator><![CDATA[AdvaitaBach]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Aug 2024 08:42:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Bewusstsein]]></category>
		<category><![CDATA[Ritual]]></category>
		<category><![CDATA[sakrale Sexualität]]></category>
		<category><![CDATA[Wecken der Lebensenergie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#8230;.inspiriert vom Geist des Göttlichen nachdem der Schleier der Unbewusstheit  von uns abfiel wie eine alte Haut Shakti Advaita: Hinaus, hinaus und darüber hinaus- es gibt kein Hemmnis –meine Tränen sind Erleichterung Dieses Wesen kennt das Beben, geboren aus Lust, genährt von Liebe, unterstützt von Zärtlichkeit – trägt es den Himmel, setzt sich fort von...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://advaita-tantra.de/gedichte-nach-der-vereinigung-von-advaita-und-andro/">Gedichte nach der Vereinigung von Advaita und Andro</a> erschien zuerst auf <a href="https://advaita-tantra.de">Advaita Tantra</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;.inspiriert vom Geist des Göttlichen nachdem der Schleier der Unbewusstheit  von uns abfiel wie eine alte Haut</p>
<p>Shakti Advaita:</p>
<p style="text-align: center;">Hinaus, hinaus und darüber hinaus- es gibt kein Hemmnis –meine Tränen sind Erleichterung</p>
<p style="text-align: center;">Dieses Wesen kennt das Beben, geboren aus Lust, genährt von Liebe, unterstützt von Zärtlichkeit –</p>
<p style="text-align: center;">trägt es den Himmel, setzt sich fort von Innersten der Erde bis an die Grenzen und darüber hinaus</p>
<p style="text-align: center;">Hinter uns  das Leiden, aus Irrtum entstanden: Vor uns, in uns, um uns herum  SAT CHIT ANANDA</p>
<p>Shiva Andro:</p>
<p>&#8222;Ritual</p>
<p style="text-align: center;">Im Mittelpunkt blüht das Herz: absichtslose Hingabe, vollkommen leer, ohne Worte und ohne Bedeutung</p>
<p style="text-align: center;">Ist die Mitte die Öffnung deiner Pforte lustvoller Leerraum zwischen deinen Lippen</p>
<p style="text-align: center;">Das Herz deines Shiva ist sein Linga, ebenso ziellos und ohne Zweck, In Deinen Leerraum gestellt</p>
<p style="text-align: center;">Zusammen verbindet sich das zur Empfindung von zitternder Leichtigkeit</p>
<p style="text-align: center;">Ob kurz oder lang, kein Woher kein Wohin,Sind deine beiden Sinnlosigkeiten Lust sich bewegender Energien,</p>
<p style="text-align: center;">die ich uns gerne anschiebe zum Gleichklang der ewigen Sehnsucht.&#8220;</p>
<p>Nun kann man sich fragen: welche Sinnlosigkeiten meint der Meister?</p>
<p>Wer bis hierher gelesen hat: es gibt ein Angebot für den 30. August</p>
<p><strong>kommt zu zweit und zahlt nur einen Beitrag.</strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://advaita-tantra.de/gedichte-nach-der-vereinigung-von-advaita-und-andro/">Gedichte nach der Vereinigung von Advaita und Andro</a> erschien zuerst auf <a href="https://advaita-tantra.de">Advaita Tantra</a>.</p>
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		<title>Der  Körper als Tempel der Seele</title>
		<link>https://advaita-tantra.de/der-koerper-als-tempel-der-seele/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[AdvaitaBach]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Jun 2022 16:52:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Körperbewusstsein]]></category>
		<category><![CDATA[Wecken der Lebensenergie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Körper als Tempel der Seele In unserer christlichen Kultur wurde der Körper jahrtausendelang nicht als Tempel der Seele gesehen, sondern als ihr Feind. Zumindest dann, wenn es um hohe spirituelle Ziele ging, um die Einheit mit Gott. Verzicht auf Sexualität wurde als notwendig gesehen, um dem Geistigen nahe zu sein. „Fleisch“ und „Geist“ wurden...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://advaita-tantra.de/der-koerper-als-tempel-der-seele/">Der  Körper als Tempel der Seele</a> erschien zuerst auf <a href="https://advaita-tantra.de">Advaita Tantra</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der  Körper als Tempel der Seele</p>
<p>In unserer christlichen Kultur wurde der Körper jahrtausendelang nicht als Tempel der Seele gesehen, sondern als ihr Feind. Zumindest dann, wenn es um hohe spirituelle Ziele ging, um die Einheit mit Gott. Verzicht auf Sexualität wurde als notwendig gesehen, um dem Geistigen nahe zu sein. „Fleisch“ und „Geist“ wurden als einander feindliche Pole deklariert.  Die Neurose = Spaltung des Menschen ist bis heute zu spüren – obwohl das an der Oberfläche nicht so aussieht. Die Medien vermitteln ein Bild von der  Liberalisierung im Sexuellen, das der Realität des Normalmenschen nicht entspricht. Noch immer hat Wilhelm Reich meistens recht, wenn er schrieb, dass am Boden einer jeden Neurose der Sexualstau liegt.<br />
In unserer heutigen Zeit, die immer mehr vom Kommerz bestimmt ist, wird Sexualität zur Ware, die den Marktwert anderer Waren steigert. Auch damit entfernt sie sich wieder von seelischen Belangen.  Eine Attraktivität, deren Norm von Klischees bestimmt wird, wird zur Allgemeingültigkeit erhoben. Ob-wohl jeder, der sexuelle Erfahrungen sammelt, sehr wohl weiß, dass der „schönste“ Partner keines-wegs immer der beste Liebhaber ist, werden die Klischees fröhlich gepflegt und verhelfen Fitness –Studios und Schönheitschirurgen zu höheren Umsätzen. Hier haben wir es mit einer Überbetonung des Körperlichen zuungunsten des Seelischen zu tun. Vielleicht ein historisch gesehen logisches Pendel, das nach der anderen Seite ausschlägt, als Antwort auf die religiös verursachte Unterdrü-ckung des Körpers?  Gut möglich.</p>
<p>Auf der Strecke bleibt der Mensch, dessen  Sehnsucht und Bedürfnis es ist, sich mit allen seinen na-turgegebenen Anteilen und Ebenen des Daseins zufrieden und eins zu fühlen. Eingezwängt zwischen den beschriebenen Widersprüchen bewegen sich Männer und Frauen auf der Suche nach sich selbst als Wesen, die essentiell seelisch sind und einen Körper haben. Geboren mit beiden Anteilen, hat der Mensch<br />
ein Recht darauf, beide zu lieben als Geschenke der Existenz.  Der Bedarf besteht, das beweisen die seit zwanzig Jahren gut besuchten Tantra – Gruppen.<br />
(Tantra – interne Diskussionen und  die Polarisierung zwischen Tanderadei und der Nähe zum Rotlicht – Milieu lasse ich hier einmal außer Acht. )<br />
Das Tao –Yoga und das  Tantra  bieten dem Sucher ein Weltbild, das die Integration der seelischen und körperlichen Aspekte des Menschseins ermöglicht.<br />
Der Ausdruck vom Körper als „Tempel der Seele“ kommt aus dem tantrischen Bereich. Die tantrische Philosophie deklarierte schon in alter Zeit, daß der Körper ein Vehikel der Ekstase sei und Ektase ein Weg zu meditativen Zuständen. Jeder, der gerade eine guten Orgasmus erlebt hat, kann das überprufen. Der Kopf ist auf angenehme Weise leer, das heißt zumindest für kurze Zeit frei vom gedanklichen, inneren Geschwätz.<br />
Der Körper wird als „Shakti“ – Anteil des Lebendigen gesehen und als Teil der Wahheit, Geist und Bewußtsein als „Shiva“ – Anteile. Zusammen, vereint,  erzeugen und gebären sie die Existenz. Die Schönheit einer Rose ist nicht „unwahr“, weil sie vergänglich ist.<br />
Die Vergänglichkeit macht ihre Schönheit besonders kostbar!</p>
<p>Andere, vedantische  Philosophen sagten, dass der Körper, weil vergänglich, nicht der Wahrheit an-gehören könne, da diese unsterblich sei, so wie die Seele, die zu Brahma, dem Schöpfergott, zurück-kehrt nach dem Ableben des Leibes. Alles, was vergänglich ist, könne nicht Teil der absoluten, unteil-baren, ewigen Wahrheit sein, die nur jenseits des Körpers und durch dessen Abtötung zu erfahren sei. Nicht nur das Christentum lehnt den Körper als „Täuschung des Geistes“ ab, sondern strenge Asketen aller Kulturen und Glaubensrichtungen.   </p>
<p>Innerhalb eines lebenszugewandten, menschenfreundlichen  Wertesystems wie dem Tantra oder dem Tao – Yoga gibt es keinen Widerspruch zwischen Körper und Seele, ihre Wahrheiten und Erfahrungen unterstützen einander. Selbst die wörtliche Unterscheidung von „Körper“ und „Seele“ und unterstützt ein dualistisches Weltbild.<br />
Wenn wir zum Beispiel sagen: unsere Körperseele will uns etwas mitteilen, dann entwickelt sich schon beim Lesen diese Wortes ein anderes Gefühl. </p>
<p>Oft schießen mir im Gruppenraum die Tränen in die Augen, wenn es um die qualvollen Folgen einer körperverachtenden Erziehung geht und deren mühsame Aufdeckung und Heilung. Manchmal scheint  „der Körper“ mich anzusehen mit traurigen Augen durch den Tunnel der Zeit und er sagt:“Ich bin doch Natur, unschuldig geboren, Ausdruck des Lebens und der Lust, Kind der Liebe, warum darf ich nicht sein wie ich bin?  Ich von Gott geschaffen, warum werde ich nicht als seine Offenbarung gesehen?“<br />
Die Kultivierung der Natur ist Anliegen einer lebensfreundlichen spirituellen Praxis,<br />
nicht  eine Ambivalenz zwischen beiden.</p>
<p>Was sind die immanent körperlichen Aspekte, die  einen Menschen mit seinen seelischen Anteilen  vereinen?</p>
<p>Da ist einmal der energetische Aspekt, der mit dem Orgasmusrefelx, der Bio – Energie oder der Erweckung der Kundalini zu tun hat.</p>
<p>Außerdem natürlich der sinnliche Aspekt, die Wahrnehmung des eigenen Körpers und der Umwelt durch die fünf Sinne.</p>
<p>Der  natürliche Energiefluss besteht in einer Einheit von Atmung, Bewegung und Stimme. Jedes Kleinkind bringt diese Einheit mit auf die Welt. Es kennt noch keine Unterscheidung, alles ist eins, Körper und Seele, Nahrung und Liebe, Mutter und Liebe und Nahrung. Auch die Ausscheidungen  ge-hören dazu, sind noch nicht mit Ekel besetzt. Die ersten, infantilen, vergnüglichen, spielerischen Be-rührungen der eigenen Genitalien  sind voller Unschuld, wenn sie nicht gestört werden. Würde man das Kind in dieser Einheit lassen, wäre sogar die Erfindung der Bio-Energetik überflüssig gewesen und der Teenager könnte dann ein tantrisches Training beginnen, das ihn oder sie auf phantastische Wei-se zum Menschen macht, der tief durch den Körper lieben kann, mit seinem Herzen und seiner Seele sowieso – weil eine solche Trennung nicht stattgefunden hätte.<br />
In der Realität sieht das leider anders aus: mit dem Heranwachsen beginnt die Unterdrückung des Sexualtriebs und schon beim Toilettentraining wird der Ekel vor den eigenen Ausscheidungen einge-baut. Die Konditionierung setzt ein, Schritt für Schritt,<br />
und dabei heraus kommt ein Mensch, der vor lauter Anpassungszwängen nicht mehr weiß, wer er selber ist: ein sexuelles Wesen, zutiefst beseelt, eine Schöpfung, die mehr Bewußtsein hat als andere Kreaturen.<br />
Romantische und sexuelle Aspekte der Liebe werden getrennt erfahren, Herz und Unterleib regen und erregen sich nicht unbedingt zeitgleich, werden manchmal sogar auf verschiedene Personen übertra-gen.<br />
An anderer Stelle habe ich ausführlich diverse Techniken und Therapien beschrieben, die helfen kön-nen, diesen ursprünglichen Energiefluss wieder herzustellen.</p>
<p>An erster Stelle steht die Fähigkeit, tief zu atmen und dadurch die Lebendigkeit des eigenen Körpers zu erfahren . Wenn keine bewusste oder unbewusste Bremse in Kraft tritt, dann kommen die Gefühle aus der Tiefe des Körpers von alleine ins Bewußtsein: sexuelle Impulse wachsen im gut durchbluteten Unterleib, steigen auf ins Herz und erfüllen es mit Liebe, wenn der Mensch die physischen Augen schließt und das<br />
sich das dritte Auge öffnet, steigt ein und dieselbe Lebensenergie bis dorthin auf und gibt den  inneren Blick frei jenseits der Sinne – in die Seele. Der Zustand der Meditation wird erreicht, Ruhe tritt ein, das Bewußtsein ruht in sich selbst,<br />
 Inspiration und Intuition erfüllen den Menschen und er kann sie im Alltag dann wieder kreativ einset-zen; damit seine materielle Welt verwandeln mit  seiner Erbschaft des Schöpferischen, das zunächst immer aus dem Unsichtbaren kommt, aus seinem Potential.<br />
Ein entspannter, sexuell freier Körper kann mit relativer Leichtigkeit sich selbst vergessen und die Wahrnehmung in andere Regionen schicken – so paradox das den Verteidigern eines geistigen Pu-rismus erscheinen mag. Wahre, tiefe Lustempfindungen transzendieren das Körperliche ganz von al-lein – die Leichtigkeit des Seins übernimmt, zumindest für eine Weile. Sind wir doch  alle entstanden durch die Verschmelzung zweier Zellen, durch Vereinigung, durch Lust. Nicht durch Hängenbleiben in der Zweiheit. Bleibt jede Zelle für sich, wird nichts geschaffen. Diese Tatsache ist so wegweisend, wie sollen dann Seele und Körper, als getrennt definiert, schöpferisch werden, auf egal welcher Ebene?</p>
<p>Die Wissenschaft des Yoga  im indischen Kulturbereich definiert Nadis, das heißt,<br />
Energielinien im Körper, die feinstofflicher Natur sind und durch Pranayama, yogische Atemtechniken, gestärkt werden. Der feinstoffliche Körper, genau beschrieben und in der Lehre von den Chakren oder Energiezentren als innere Landkarte nachzulesen in der Überlieferung, gibt uns eine subtileren Begriff von Körper und Seele.<br />
Der Praktizierende kann reell die Stimmigkeit dieser Angaben überprüfen – sonst wäre das Yoga kei-ne Wissenschaft.<br />
In der chinesischen Medizin wird die Lebenskraft CHI genannt, die Energielinien Meridiane und deren Imbalance Krankheit, deren Ausgewogenheit Gesundheit.</p>
<p>Es heißt nicht: hier ist der Körper und da die Seele, das heißt, zwei streng getrennte<br />
Begriffe, sondern die verschiedenen Ebenen des menschlichen Daseins bestehen aus allmählichen, subtilen Übergängen vom Materiellen zum Immateriellen, vom Körperlichen zum Seelischen. Die Ein-zelheiten dieser Lehre beschreibe ich hier nicht, darüber gibt es genug Literatur. Nur &#8211; ein Grundge-danke darf bei aller Unterscheidung der Ebenen nicht vergessen werden: Es ist eine Energie, die Le-bensenergie, die sich durch alle Bereiche bewegt .<br />
Anima heißt die Seele, sie ist das Lebendige im Körper. Erst im physischen Tod trennen sich Körper und Seele. Im irdischen Leben bilden sie eine Einheit – sonst wäre es nicht das Leben.<br />
Weiß man doch auch in der modernen Wissenschaft von äußerst subtilen Vorgängen zwischen Körper und Seele, in der Psychosomatik zum Beispiel. Im Stoffwechsel, in der Erforschung der Gene, in den Zellen, finden so feine Mikroprozesse statt, dass man kaum sagen kann: hier hört der Körper auf, da fängt die Seele an.<br />
Oder ab wann hat ein Embryo eine Seele? Schon immer! Alles Leben ist beseelt.</p>
<p>Für jeden, der die tantrische Lehre liebt und praktiziert, ist die Kunst der Rituale der Höhepunkt der  Ein-heit von Körper und Seele. Damit ist einmal das Prinzip durch Vereinigung zur Einheit gemeint, aber auch Einzelrituale wie das Eigenlieberitual führen den Teilnehmer einmal zurück in den Zustand der Unschuld, was seine Existenz als sexuelles Wesen betrifft und in ein präsentes, waches, hochenergetisches Ge-schehen, das ihn erinnert an seine Einheit mit sich selbst, mit dem Gegenüber, der Gemeinschaft und dem göttlichen Ursprung und der naturgegebenen Lust, die er mit seinem heiligen Feuer nährt. Voraus-gesetzt, er kann umsetzen, körperlich und seelisch, was die Weisheit und Praxis des Tantra  ihm anbie-tet. Die Lust als heilig zu definieren und nicht als schändliche „Wollust“ beruhigt seine Seele, die sich nicht abspalten muß. Seine Lebenskraft zu verehren und zu kultivieren, führt ihn von alleine zur Fülle des Lebens und damit zur Akzeptanz des Todes. Die Angst vor dem Leben ist dasselbe wie die Angst vor dem Tod. Schuldgefühle spalten die Seele vom Körper ab. </p>
<p>Aus langer therapeutischer Praxis weiß ich, wenn die Seele verdunkelt ist durch Hemmungen und  ein-programmierte Schuldgefühle, dann sind die sinnlichen Wahrnehmungen getrübt und regelrecht vermin-dert. Wie könnten zum Beispiel organisch intakte Menschen unfähig sein, einen Orgasmus zu erleben, wären die Ursachen nicht seelisch?</p>
<p>Wenn ein Mensch eins ist mit seiner Seele, dann gewinnen auch die sinnlichen Wahrnehmungen eine besondere Qualität.  Klar ist im Auge eine Linse und da ist die Netzhaut und all die anderen Bestandteile, aber wer sieht durch diese Augen? Die Seele schaut durch diese Augen, erkennt den Reichtum der Far-ben, ihre Schönheit und Tiefe.<br />
Die Seele hört durch die Ohren, lässt sich von Musik berühren, hört all die Klänge dieser Welt, das La-chen der Geliebten.  Die Seele will tanzen, wenn der Rhythmus lockt zur Bewegung.  Die Seele schmeckt alle Nahrung, deren Seele wiederum in ihrem Prana ist, die Seele fühlt durch unser größtes Organ, die Haut, all die subtilen Empfindungen,<br />
wenn uns jemand streichelt, all die wohligen Schauer bei liebevoller Berührung,<br />
Die Seele riecht den Duft der Blumen, die Haare des Geliebten oder sein Lingam.</p>
<p>Der Körper ist unser Erde, wird von ihr genährt, Verehrung ihm, Verehrung, Verehrung<br />
die Seele ist der Himmel, wird von ihm genährt, Verehrung ihr, Verehrung, Verehrung.<br />
In allen Tempeln dieser Welt wird das Göttliche verehrt, das größte Mysterium ist der menschliche Kör-per, der großartigste Tempel, in ihm wohnt die Seele.<br />
Lasst sie eins sein , und mögen alle körperverachtenden Philosophien und Religionen<br />
auf dem Müllplatz der Geschichte landen.<br />
Es gäbe noch viel zu sagen über den Zusammenhang von repressiver Sexualität und<br />
der Unterdrückung der Frau  in den Weltreligionen. Da die Frau den Körper der Menschen gebärt, ist sie auch in allen  sexuell unterdrückten Kulturen niedrig gestellt.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Macht und deren Missbrauch</title>
		<link>https://advaita-tantra.de/macht-und-deren-missbrauch/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[AdvaitaBach]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Mar 2022 13:36:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Charakterstruktur]]></category>
		<category><![CDATA[Machtmissbrauch]]></category>
		<category><![CDATA[Ukraine]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Machtmissbrauch Politik und Bewußtsein im Ideal und in der Praxis Als Abu Graib uns beschäftigte, Bush die US-Armee in den Irak schickte, habe ich diesen Artikel verfasst. Damals ein US-Präsident, heute ein russischer, für diese Überlegungen ist das fast gleichgültig. Da gibt es  ja noch andere, XI Jiping mit seinen Umerziehungslagern, Duterte von den Philippinen,...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h1>Machtmissbrauch</h1>
<h6><strong>Politik und Bewußtsein im Ideal und in der Praxis</strong></h6>
<p>Als Abu Graib uns beschäftigte, Bush die US-Armee in den Irak schickte, habe ich diesen Artikel verfasst. Damals ein US-Präsident, heute ein russischer, für diese Überlegungen ist das fast gleichgültig. Da gibt es  ja noch andere, XI Jiping mit seinen Umerziehungslagern, Duterte von den Philippinen, Phol Pot, und natürlich Stalin und Hitler und so fort.</p>
<p>Vor dem Hintergrund des Ukraine-Krieges ist dieser Artikel wieder aktuell; geht es doch vor aller Augen um das Thema Machtmissbrauch, das fast jeder Mensch aus seiner Kindheit kennt. Der Missbrauch elterlicher Macht, Gewalt,  über das Kind ist in seinen Mechanismen bekannt, und wurde dennoch selbst von berühmten Pionieren wie Sigmund Freud oder Wilhelm Reich  lange ignoriert. Was erkannt wurde, waren die „Triebversagungen des Es“, das Ausmaß der sexuellen Repression und deren vielfältige Konsequenzen für die Charakterstruktur als auch die sexuelle Funktion. Viele Folgen einer „schwarzen Pädagogik“ wurden nicht in den richtigen Zusammenhang gestellt, weil sie einfach noch so unglaublich üblich war, dass sie den Namen noch nicht hatte. Manchmal dachte ich auch während der Impfdiskussion und den vielen Demonstrationen, dass es auch unbewusste Reaktionen, Projektionen  sein könnten auf ein tyrannisches Elternhaus.</p>
<p>Ist es doch in „aufgeklärten“, tantrischen, esoterischen Kreisen eigentlich schon länger üblich, Politik zu ignorieren oder gar diejenigen, die es wagen, sich noch dafür zu interessieren, als ignorant anzusehen. Ignorant gegenüber der Tatsache, dass Politik immer schlechte Nachrichten bedeute und außerdem in den Nachrichten immer dasselbe berichtet werde. Oder dass man einfach schlecht draufkommt vom Konsum der Nachrichten. Und schlecht draufkommen, das wollen wir doch nicht im Wellness – Zeitalter. Zumindest ist mir diese Haltung oft begegnet, wenn ich mit Freunden, Geliebten oder Bekannten aus meiner Szene Politik diskutieren wollte oder gar in ihrer Gegenwart Nachrichten mir zu Gemüte führen wollte. Das schmutzige Geschäft der Macht überlässt man lieber denen, die sie wollen.</p>
<p>Doch erst jetzt denke ich auch, dass man  es sich nur leisten kann, „nicht politisch“ zu sein, wenn andere sich darum kümmern.</p>
<p>Schön wäre es, wenn weise Menschen den Staat führen würden. Nur leider interessieren sich seit vielen Jahrhunderten die Weisen sehr wenig für Politik. Wohl gibt es Menschen wie Nelson Mandela oder Martin Luther King oder Gandhi, die ethisch hochentwickelt, sich unermüdlich eingesetzt haben für die Rechte von Entrechteten, seien es Afroamerikaner, kolonialisierte Inder, oder eingeborene Afrikaner. Menschen, die ein Leben lang gegen Unterdrückung, egal welcher Couleur, gekämpft haben und diesen Kampf manchmal mit dem eigenen Leben bezahlt haben. Doch leider sind solche Giganten äußerst selten und wir, die wir noch nicht einmal eine besonders unterdrückte Minderheit sind, müssen uns in den westlichen Demokratien herumschlagen mit korrupten und äußerst fehlbaren Politikern.<br />
Wie ein Bekannter von mir sagte: „Politiker! Steck sie alle in einen Sack ohne Ansehen der Person, hau drauf – du triffst immer den Richtigen!“ Dieser Satz ist Ausdruck der allgemeinen Demokratie – und Politikverdrossenheit. Und leider stimmt er auch noch – denke ich an den korrupten Altbundeskanzler Kohl, der eine fette Kanzlerpension kassiert auf Kosten des Steuerzahlers, anstatt in einem Gefängnis über den Machtmissbrauch nachzudenken, den er betrieben hat. Oder die Schweinenase Koch, die leider hier in Hessen noch nicht einmal abgewählt wurde.<br />
Aber es geht nicht nur um die Führer in einer Demokratie, sondern auch um die Geführten und deren Bewußtsein. Die spirituell orientierten Menschen, die sich die Entwicklung ihres Bewusstseins zum Lebensinhalt machen, zeigen äußerst selten politisches Interesse, noch weniger als der Bevölkerungsanteil, der sich erst gar nicht um spirituelle Inhalte kümmert. Und wenn sich ein esoterisch interessierter Mensch mal für Politik interessiert, ist er sehr oft voll mit Vorurteilen und schlecht informiert. Das Paradoxe ist, daß viele Menschen egal welcher Couleur, schlecht informiert sind, obwohl wir doch angeblich in der Informationsgesellschaft leben.<br />
Viele denken zum Beispiel, die momentane Krise in der Wirtschaft hinge ausschließlich mit der Euro-Umstellung zusammen oder gar mit der rot-grünen Regierung.<br />
Ich rede im Moment nämlich mit jedem über Politik, wo ich gehe und stehe: mit dem Taxifahrer, der Frau in der Reinigung, dem Friseur, Teilnehmern in den Seminaren, Freunden und neuen Bekannten. Daher habe ich diesen Eindruck und bin oft erstaunt über den Mangel an Wissen über ein paar Grundtatsachen: dass gerade die CDU als Regierungspartei nötige Reformen aufgeschoben hat ohne Ende – aus Angst, den Wähler zu vergrätzen; dass die Rentenkatastrophe schon lange abzusehen war, weil der gute Bismarck, auf den unser Rentensystem zurückgeht, Ende des 19. Jahrhunderts nicht voraus sehen konnte, dass heute, 130 Jahre später, 33% aller jungen Frauen keine Kinder mehr bekommen und deshalb das ganze System nicht mehr stimmt. In einer Gesellschaft, in der die Grundbedürfnisse längst gestillt sind, Wachstumsraten wie beim Wiederaufbau nach dem Krieg grundsätzlich nicht zu erwarten sind… und so weiter, die Liste ließe sich beliebig erweitern!<br />
Es geht also nicht nur um den Machmissbrauch von Politikern, sondern auch um politisch mündige Bürger, die wenigstens Bescheid wissen über die Hintergründe des jetzigen Geschehens, die ja immer in der Vergangenheit liegen. Unbedingt sollte es mehr Unterricht in den Schulen geben, was Politik betrifft und die Politiker sollten auch einmal jenseits des Aktuellen darüber nachdenken, wie man das Thema für Kinder und Jugendliche interessant macht, damit Demokratie wieder attraktiv wird. Viele Menschen haben nämlich trotz der Möglichkeit des Wählens das Gefühl der absoluten Ohnmacht und dass sie nichts beeinflussen können. Unsere Vorfahren haben dafür gekämpft und heute wird diese Möglichkeit oft nicht mehr wertgeschätzt – das zeigt die ständig sinkende Wahlbeteiligung in fast allen westlichen Demokratien. Bei gleichzeitigem Anstieg der populistischen Bewegungen in vielen Staaten Europas ist das außerordentlich besorgniserregend.<br />
Die den Rechtsdrall haben, neigen am wenigsten dazu, zu meditieren. Das möge denen gesagt sein, die meinen, man müsste nur mehr Meditation unters Volk bringen!<br />
Da ist zum Beispiel allein der Begriff „Bewußtsein“, der zum Beispiel bei der Linken oder anderen Richtungen gebraucht wird im Sinne eines verinnerlichten Wertekanons, eines gemeinsamen Nenners in Bezug auf Konzepte – und ich denke, das stimmt auch für weite Teile der spirituellen Szene – das sind die gemeinsamen Werte eben Gewaltlosigkeit, ökologischer Umgang mit Konsumgütern, überhaupt weniger Konsum, eine höhere Bewertung immaterieller Werte wie Liebe und Freiheit. Ich definiere Bewußtsein, je länger ich auf dem tantrischen Weg bin, als ein energetisches Geschehen, das sich mit der spirituellen Praxis entwickelt und eben nicht als Konzept.</p>
<p>Wie, so fragt sich mancher kluge Kopf der spirituellen Szene, könnte man denn die Welt verbessern?<br />
Die Politiker bräuchten ja nur mehr Bewußtsein entwickeln, dann würde die Welt besser aussehen.<br />
Oder sollten wir mehr Bewußtsein entwickeln und uns nicht zu schade sein, in die Politik zu gehen? Das erste stimmt sicherlich, aber auch das zweite muß unbedingt beachtet werden! Ich persönlich habe mich vor Jahrzehnten entschlossen, den Weg der Selbstverwirklichung anzustreben und eine journalistische oder politische Karriere nicht mehr anzustreben. Heute bin ich froh, daß es Menschen gibt, die gegen Atomenergie protestieren, dafür auf die Straße gehen – weil ich habe (auch wenn das banal erscheinen mag) schlichtweg keine Zeit dafür, allein schon wegen der vielen Seminartermine. Dazu kommen Einzelsitzungen, das Management meiner kleinen Firma und, wie gerade jetzt wieder, das Schreiben von Artikeln. Ich kann mich noch gut an die Strapazen längerer Demos erinnern aus meiner APO-Zeit. (APO ist eine Abkürzung für „Außerparlamentarische Opposition“, die Studentenbewegung der späten sechziger und Anfang der siebziger Jahre des letzten Jahrhunderts.) Eine politische Karriere bedarf einiger Hingabe! Soweit ich weiß, arbeitet ein Spitzenpolitiker bis zu 16 (!) Stunden am Tag.<br />
Inzwischen weiß ich aus Jahrzehnten der beruflichen und privaten tantrischen Entwicklung, dass es selbst für unsereinen manchmal schwer ist, die Priorität Meditation an wirklich jedem Tag zu setzen! Die Anforderungen des modernen Lebens verlangen einen eisernen Willen, was die Disziplin spiritueller Praxis betrifft. Telefonate mit Klienten, weite Wege zum Tagungshaus, einpacken, auspacken und viele Nebentätigkeiten fressen Zeit ohne Ende.</p>
<p>Unter den bekannteren Gurus ist es Maharishi Mahesh Yogi, der Verkünder der „Transzendentalen Meditation“, der seine Methoden wissenschaftlich hat untersuchen lassen und regelmäßig in Krisengebieten große Meditationscamps veranstaltet. Das weiß ich von einem alten Freund, der seit Jahrzehnten bei Maharishi ist. Maharishi ist der Ansicht, dass meditative Energie als Zünglein an der Waage den Frieden in der Welt in größerem Ausmaß ermöglicht. Nun ist diese Ansicht schwer überprüfbar, weil es ja nachweislich nach wie vor viel Gewalt gibt in der Welt – dabei spielen ja immer mehr auch religiöse Fundamentalisten eine Rolle – aber das ist hier jetzt nicht das Thema. Aber vielleicht gäbe es noch mehr Gewalt ohne die Meditationscamps – wer weiß das schon! Von mir selbst weiß ich aber wohl, dass ich durch mehr Innenschau weniger aggressiv werde. Was für den einzelnen stimmt, mag auch für das Kollektiv richtig sein. Außerdem hat Maharishi auch eine Partei gegründet, deren Namen mir jetzt entfallen ist, aber aktiv sind die „Transzendenten“ auf jeden Fall seit vielen Jahren, aber sie haben noch keine erwähnenswerten Prozentsatz erwärmen können für ihre spirituelle Politik.</p>
<p>Die Sannyasins haben unter Leitung von Osho versucht, Bewußtsein zu entwickeln. ( 1974 gründete Rajneesh Chandra Mohan (1931 -1990) den Ashram in Poona, Indien. 1985 wird die Kommune in Oregon, U.S.A. gegründet, das „Alte Poona“ war vorbei. Rajneesh nannte sich gegen Ende seines Lebens „Osho“. Diese Bezeichnung seiner Person hat bis heute überlebt. Meinen Namen „Advaita“, „Jenseits der Dualität“, hat er mir gegeben.) Heute gibt es das „Neue Poona“, das sich sehr unterscheidet von damals.<br />
Mir ging es wie Tausenden anderen – wir wollten die „neuen“ Menschen sein. Wir sind in die Kommune gezogen, haben 100 Stunden die Woche gearbeitet – ohne materiellen Lohn, wir haben meditiert und geopfert, unser Meister schwieg damals, in Oregon. In den frühen Achtzigern wurde die Wüste fruchtbar gemacht, ein Stausee angelegt und arbeitend „geworshipt“. Wir hatten unterschätzt, was die Droge Macht mit unserer Sheela Birnststiehl machen würde. Sie nutzte Oshos Schweigen zum Aufbau einer spirituell-faschistischen Struktur in der Kommune und breitet ihren Einfluss auf alle Rajneesh – Meditationszentren in der ganzen Welt aus. Denken, gar kritisches Denken galt zu der Zeit grundsätzlich als Verharren im „Mind“, als „nichtmeditativ“. Auf Inhalte, die nach Definition der strikten Ashramstruktur aus dem Mind kamen, wurde erst gar nicht angehört, sondern gleich verworfen. Auf fatale Weise, wurde der „Surrender“, den ein Schüler seinem Guru schuldet, übertragen auf die Befehlshaber, die keineswegs erleuchtet waren. Anders als ein erleuchteter Meister, kochten sie alle ihr kleines Machtsüppchen. Ein Verhalten, das in einem kleinen Ashram in der lebendigen Gegenwart des Gurus durchaus angemessen wäre, wurde übertragen auf eine Massenbewegung – ein großer Fehler.</p>
<p>Heute erst, nach vielen Jahrzehnten, kommt heraus, dass auch er junge Mädchen missbraucht hat. Auch hier wurde totgeschwiegen, verschleiert, ein Anschein aufrecht erhalten, der nichts mit der Wirklichkeit zu tun hatte. Ungeheure Anbetung und Verehrung wurde einem Schwarzmagier, Ausbeuter, Manipulator  und  Missbraucher zuteil. Die eigene Verführbarkeit zu kennen und deren Mechanismen kennen und untersuchen, Grundsatzfragen mit sich selbst klären &#8211; das liegt schon an Gibt es Ideale für mich und wenn ja,welche sind es ?</p>
<p>Gerade uns musste das passieren – das gute alte Thema Machtmissbrauch machte auch vor uns nicht halt. Politik wurde auch betrieben – leider war sie gründlich daneben. Wie alle diskriminierten Minderheiten haben wir eine arrogante Gegenübertragung hingelegt mit der normalen Welt und einige Leser dieses Magazins wissen, wie das endete. Im Aus, im Scheitern. Die Kommune in Oregon gibt es nicht mehr. Viele Menschen nahmen damals psychischen Schaden, haben sehr gelitten und einige haben auch einen spirituellen Weg für immer verlassen. Viele legten ihre Sannyasnamen ab – da gibt es einige prominente Gruppenleiter. Viele verloren viel Geld und ihre Bereitschaft beizutragen auf allen möglichen Ebenen zur Geburt des „neuen Menschen“ wurde reichlich missbraucht. Ich weiß, wovon ich rede, habe ich es doch alles selbst erlebt als Mitglied der Kommune Rajneeshstadt. Da ich mir das kritische Denken einfach nicht abgewöhnen konnte, verließ ich die Kommune und fühle mich im Grunde bis heute verletzt und sehr desillusioniert von der Euphorie einer angeblich progressiven Gemeinschaft.</p>
<p>Auch andere, wie Dieter Duhm, zum Beispiel, wollen eine Kombination von Politik und Spiritualität praktizieren. (Dieter Duhm, geboren 1942 in Berlin, ist Soziologe, Kunsthistoriker und Psychoanalytiker. Mitbegründer des Projekts „Tamera“ in Portugal und Leiter der Friedenschule „Mirja“, Autor mehrerer Bücher) Leider ist der Antipatriarch selber zum Patriarchen geworden – innerhalb eines kleinen Grüppchens, das weltpolitisch keine Chance hat, je einen fühlbaren Einfluss zu nehmen. Auch hier wieder ähnliche Mechanismen, die ich in einem früheren Artikel in dieser Zeitschrift beschrieben habe. Manipulation und geistige Gängelung sind auch hier nicht fern. Und wenn Personen als spirituelle Leuchten hingestellt werden, die sich hauptsächlich mit verstaubtem Femininismus beschäftigen und obendrein auch noch glauben, Frauen seien weniger anfällig für die Droge Macht – dann weiß jeder, der einmal einem echten Meister in die Augen geschaut hat, daß hier jedes Augenmaß fehlt.<br />
Man denke an Katharina die Große, Gold Meir, Frau Bhutto aus Pakistan, Indira Gandhi und eben, wenn sie auch ein wesentlich kleineres Kaliber war als die anderen hier genannten Frauen – Sheela Birnstiehl.<br />
Im Grunde gibt es die Organisationen schon, die Politik und humanitäres Bewußtsein miteinander verbinden: das Rote Kreuz, Amnesty International, Green Peace, Ärzte ohne Grenzen – aber wer von uns gibt Lebenszeit hin, um dort aktiv zu sein?? Vor zwei Jahren, als ich als Referentin eingeladen war in Tamera zur „Friedensuniversität“, fiel mir unser aller Selbstgefälligkeit und „Political Correctness“ vor allem bei dem Thema Südamerika auf. Ich habe vier Jahre in Bolivien und Peru gelebt, die schrecklichen Zustände dort habe ich noch gut in Erinnerung. Die Referentin war auch sehr fähig, ihr Thema darzustellen, aber vor allem brauchen die Campesinos, von den Weltmedien vergessen, Geld, Geld und noch mal Geld für bessere Gesundheit und Erziehung ihrer Kinder und Ernährung. Sie brauchen Menschen, die dort hingehen als Lehrer und Ärzte und Ingenieure und nicht Intellektuelle oder Spirituelle, die Reden halten und klatschen und sich selbst beweihräuchern ob ihrer tollen Meinung!</p>
<p>Ich mache hier völlig unausgereifte, aber pragmatische Vorschläge:<br />
Zunächst einmal für alle, die Basis , das Volk: die fetten Zeiten sind vorbei! Jeder sollte sich fragen, was er oder sie selber beigetragen hat zum jetzigen Zustand der Politik und der Gesellschaft und der Wirtschaft. Da kein Geld verteilt werden sollte, das es nicht gibt, sollte jeder auf das 13. Monatsgehalt verzichten freiwillig. Was dafür ein Kapital frei würde –schon im nächsten Dezember.</p>
<p>Jetzt, nach der Corona-Pandemie plus Ukraine-Krieg, stimmt das erst recht.</p>
<p>Das Argument, dass es dann auch weniger Kaufkraft gibt, würde ich nicht gelten lassen – erst mal Realitätssinn fördern und den Staat nicht als VATER Staat sehen, der uns die Bonbons gibt und vor den Unbillen des Lebens rettet – damit machen wir uns psychisch zu Kindern, anstatt zu mündigen Bürgern, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen.<br />
Einen dreizehnten Monat gibt es nicht, die Leistung für dieses Geld wird nie erbracht! Weg damit. Vier Wochen bezahlter Urlaub sind auch ein großes Privileg. (Im Einzelhandel sind es sechs Wochen) – die Amerikaner haben zwölf Tage! Das geht offensichtlich auch.<br />
Lasst uns aufhören, zu schlafen und zu verdrängen – der Einzelne tut es und das Kollektiv tut es auch – aber das hilft alles nichts!!!</p>
<p>Das Wissen um die Korrumpierbarkeit der menschlichen Psyche durch den Gebrauch von Macht sollte mehr zur Allgemeinbildung gehören. Jeder Mensch, ganz egal, ob Mann oder Frau, der oder die in die Politik geht, muss ab einem gewissen Stadium, über das noch zu diskutieren wäre, Seminare machen, die sich mit dem Thema befassen und sich selbst erforschen, wo er oder sie damit steht. Ein wie auch immer geartetes Kontrollgremium aus Psychologen, Philosophen und anderen Persönlichkeiten, das selbst keinen Machtgewinn aus dieser Tätigkeit ziehen darf, steht der Allgemeinheit und den Betroffenen Mächtigen zur Verfügung, auch als ständige Coaches.<br />
Keiner darf in die Politik, der sich damit nicht auseinander gesetzt hat. Allgemein sollte ein Ethos des Machtgebrauchs entwickelt werden, an den Schulen gelehrt werden, auf den Universitäten diskutiert werden, soziologisch untersucht werden – vom Staat finanziert. Je mächtiger einer wird, um so eher muss er immer wieder sich mit seiner persönlichen Integrität auseinander setzen, Banker und Spitzenmanager sollten gleich mit verpflichtet werden, ihre ungeheure, die Allgemeinheit schädigende Gier in Check zu halten. Wer ein großes Unternehmen in den Ruin treibt, sollte nicht noch 60 Millionen Euro mitnehmen dürfen. Wer als Politiker der Korruption überführt wird, sollte seine stattliche Pension verlieren und von Sozialhilfe den Rest seiner Tage fristen. Und auf keinen Fall sollten die Bundestagsabgeordneten selbst über ihre Diäten befinden dürfen. Das Beamtentum sollte abgeschafft werden, damit sich niemand mehr ausruhen kann auf sicheren Bezügen, die von einer sozial unsicheren Mehrheit aufgebracht werden. Jedem sollte der unwirsche Wind der Zeiten um die Nase wehen – das macht wach, ist gut für das Mitgefühl mit weniger Priviligierten, relativiert das Ego und würde den Bürgern des Landes vielleicht auch mal wieder das Gefühl geben, das sich nicht immer wieder dieselbe klein Elite einfach selbst bedient von einem Vermögen, das alle erwirtschaftet haben. Analysten und Bankmanager, die millionenfach Vermögen vernichtet haben, sollten auch in den Genuss der Sozialhilfe kommen.<br />
Alle Subventionen sollten ersatzlos gestrichen werden, und wenn es ginge: die Lobbys entmachten! Und wenn dazu Gesetzesänderungen nötig sind!! Das würde große Umwälzungen in Gang setzen – und vielleicht könnten wir auch eine Partei gründen? Weiter meditieren, unser Bewußtsein erweitern und vor allem: die Politik nicht immer anderen überlassen und dann meckern!<br />
Auf allen Ebenen muss Information gesammelt werden, Vorurteile müssen abgebaut werden,<br />
neue Strukturen geschaffen werden, Meditation sollte an den Schulen gelehrt werden – aber wer bringt sie dahin? Doch nur einer, der sich engagiert – von Lippenbekenntnissen hat sich noch nie etwas geändert.</p>
<p>Wenn du mehr über deine eigene „Machtstruktur“ erfahren willst, dann komm zu meinem Osterseminar: https://advaita-tantra.de/pec-events/tantric-primal</p>
<p>An den Psychopathen jeglicher Nation leidet die Welt, sei selbst keiner und sei dennoch in der Lage, dich selbst und vielleicht auch andere zu führen mit Freude am Engagement.</p>
<p>Mehr zum Thema:</p>
<p><img decoding="async" src="https://advaita-tantra.de/wp-content/uploads/2020/01/koerpertypen-psychopath_1_30_0-300x300.jpg" /></p>
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		<title>Menage a trois</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Oct 2020 13:21:11 +0000</pubDate>
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<p><strong><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-5801" src="https://advaita-tantra.de/wp-content/uploads/2020/10/menageatroisklein-300x138.jpg" alt="" width="300" height="138" srcset="https://advaita-tantra.de/wp-content/uploads/2020/10/menageatroisklein-300x138.jpg 300w, https://advaita-tantra.de/wp-content/uploads/2020/10/menageatroisklein-600x277.jpg 600w, https://advaita-tantra.de/wp-content/uploads/2020/10/menageatroisklein.jpg 915w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></strong></p>
<h1>Der Klassiker in der Polyamorie:<em> Menage a trois</em></h1>
<p>In der Tantraszene als auch in der Geschichte als auch in der Phantasie „ganz normaler“ Menschen ist sie immer wieder vorgekommen und beschäftigt auch in Zeiten der Polyamourie die Gemüter: die Dreiecksbeziehung.<br />Hier möchte ich alte tantrische Regeln zitieren, die mir geholfen haben, eine Dreiecksbeziehung für eine Weile aufrecht zu erhalten. Zuerst muss man wissen, das alte tantrische Schriften keine Beziehungsratgeber sind (schon gar nicht im modernen Sinne), sondern Regeln, die das Wissen der Autoren um die Verletzlichkeit der menschlichen Seele beweist. Diese Verletzlichkeit ist auch nach 5000 Jahren im intim-erotischen Bereich die Gleiche.</p>
<p><em>Das Befolgen dieser Regeln nicht nur formal, sondern auch von Herzen, schützt die Verletzlichkeit und ermöglich dennoch die Erfahrung.</em></p>
<p><br /><strong>1.) „..falls zwei den oder die Dritte für einen Augenblick vergessen, er oder sie den Platz verlässt, dann unterbrechen die zwei nach spätestens zwanzig Minuten, egal, wie ekstatisch es sich gerade anfühlt und suchen die dritte Person, um zu sehen, ob er oder sie sich gut fühlt und nicht verletzt ist. Nach Möglichkeit sollten beim Sex alle drei beteiligt sein. Das verhindert Frustration und Ärger.“</strong><br /><br /><strong>Hier geht es um bereits erfolgende sexuelle Interaktion von drei Menschen. Jetzt kommt es auch darauf an, wie die Beziehung zustande kam und ob vielleicht zwei schon länger verbunden waren und die dritte Person eingeladen haben, oder ob sich alle drei auf derselben Ebene verbunden oder unverbunden sind. Komplex sind die Beziehungen der Menschen immerzu – meiner Meinung nach ist das Zwischenmenschliche das Vertrackteste überhaupt.</strong></p>
<h2>Das Hineinversetzen in die Gefühlswelt des  Betrachters</h2>
<p>Bei dieser Regel braucht man sich nur in die dritte Person zu versetzen und man versteht sofort die möglichen Gefühle, während er oder sie zum Nur-Zuschauen degradiert ist:<br />„die brauchen mich ja nicht –toll!“,“ „so viel Erregung und Ekstase – sie haben mich vergessen“, „ich komme nicht vor in diesem Geschehen, dann kann ich mich auch zurückziehen, weil ich keine Szene machen will, obwohl die Eifersucht mir gerade in der Seele wühlt, wie ein Messer, das in der Wunde noch ein Mal umgedreht wird.“<br />So oder doch ähnlich sind die Gefühle und Gedanken einer betroffenen Person. Schlimmer noch, wenn der/die eigen/e Partner/in sich genau so bewegt, dieselben Geräusche und Töne von sich gibt oder gar dieselben Komplimente ausspricht, die man selber so gut kennt – dann können die Gefühle im Inneren kippen von der erotischen Abenteuerlust in das Gefühl von:“Ich bin austauschbar und war nie gemeint, sie /er verhält sich genau so mit einer anderen Person.</p>
<h3>Das mögliche Kippen der Gefühle</h3>
<p>Ich spiele jetzt im Moment des vorher gemeinsam abgestimmten Erlebens keine Rolle und wahrscheinlich auch vorher in einem geringeren Maße als ich mir eingebildet habe. Ich gehe – das fällt denen bestimmt gar nicht auf. Sie versinken ineinander und nehmen mich nicht mehr wahr. Wahrscheinlich sind sie froh und nicht bestürzt oder beunruhigt, wenn ich weg bin. Diese Situation ist eine Qual und nicht der Genuss für mich, den ich mir erhoffte. Aus einem Traum wurde ein Albtraum. “</p>
<p><strong>&#8222;..sie vergassen mich vollkommen.&#8220;</strong><br />So war es mir auch schon geschehen, als ich selbst in einer verrückten Nacht meinen Partner gebeten hatte, dass wir eine attraktive Blondine mitnehmen, die wir beide gerade kennen gelernt hatten. Er wollte erst gar nicht – ich schon. Später in der Nacht ist dann aber genau das geschehen: sie versanken ineinander und vergaßen mich vollkommen, obwohl ich mich akustisch bemerkbar zu machen versuchte. Weglaufen konnte ich auch nicht, weil es meine eigene Wohnung war, in der sich dieses von mir selbst initiierte Geschehen entfaltete. Er hat sich später auch nicht entschuldigt bei mir, obwohl er mit mir im Tantra unterwegs war und die Regel kannte. Jetzt wusste ich, wie sich das anfühlt, das Vergessen –Werden!<br />Sie hat danach sogar versucht, ihn mir auszuspannen, was dann doch nicht gelang –danke hat sie auch nie gesagt. Ich nahm es ihr nicht so übel, da sie ja das Tantra gar nicht kannte und offensichtlich auch keinerlei Attraktion für Frauen verspürte, was ich ja gehofft hatte. <br /><br />Ich habe dann in meiner Dreierbeziehung darauf bestanden, den letzten Teil der Regel zu befolgen: <strong>„Nach Möglichkeit sollten beim Sex alle drei beteiligt sein.</strong> Das verhindert Frustration und Ärger.“ Wie wahr!<br /><br />Das erscheint einfach auf den ersten Blick, in der Praxis aber bedarf es durchaus erotischer Erfindungskraft, wenn es in die Einzelheiten geht. Normalerweise ist die Vereinigung immer nur mit einer Person möglich &#8211; was macht die andere derweil?</p>
<p><strong>Liebevoll-erotische Phantasie ist dabei gefragt.</strong></p>
<h3>Voyeurismus</h3>
<p>Natürlich gibt es Ausnahmen, was dieses Gefühlskino <br />betrifft. Wenn der/die Dritte voyeuristisch geprägt ist, dann wird das Zuschauen zum Steigern der eigenen Erregung beitragen. In dem Fall und auch ganz generell sollten sich die drei Liebenden vor einem praktischen Geschehen ehrlich austauschen über ihre sexuellen Vorlieben. Manchmal mag der Voyeur aber nicht im prozentualen Drittel aktiv sein.<br />Das kann sich auch merkwürdig anfühlen für die andern zwei. <br /><br /><br />2.)<strong> „Es dürfen keine körperlichen Berührungsängste vor dem Kontakt mit dem eigenen Geschlecht vorhanden sein.</strong>“ (Advaita)<br /><br />Ein anderer Punkt ist die Haltung zur Homoerotik. <br />Häufig wird darüber nicht so sehr nachgedacht! Leichte Tendenzen dazu sind bei den beiden Gleichgeschlechtlichen schon wichtig, weil sie sich ja auch berühren, schmecken, stimulieren, lecken, erregen, küssen, streicheln. <br />Meine beiden Männer hatten ausgemacht, dass sie sich nicht gegenseitig penetrieren würden –<br />aber sonst alles auch miteinander machten –auch die „Tempelhuldigung“ (sich oral genital gegenseitig zu verwöhnen).</p>
<p><strong>Vorher über Grenzen reden ist wichtig!</strong><br /><br />Bei Frauen ist das im Allgemeinen einfacher anzusprechen, weil die meisten Frauen, auch wenn sie keine lesbischen Neigungen haben, kein Problem damit haben, eine andere zu umarmen und zu streicheln, was bei „normalen“ Männern für das eigene Geschlecht oft nicht gilt.</p>
<p>Ein Mal habe ich das Angebot zweier türkischer Freunde abgelehnt, weil sie beide hundertprozentig gegen Homosexualität waren.<br />Sie waren total unerfahren mit dem Thema. Als ich sie fragte, wie sie das im Bett dann tatsächlich handhaben wollten, wenn sie einander, wenn auch vielleicht sogar vollkommen unbeabsichtigt, berühren würden, da wussten sie keine Antwort, außer, dass ich immer in der Mitte liegen sollte! Da teilte ich ihnen mit, dass ich keine Lust hatte, zwischen zwei Männern zu liegen, die sich ängstlich auf gar keinen Fall berühren wollten. Zu verkrampft für meinen Geschmack.<br /><br />Bisher haben wir uns mit den körperlichen Handlungen und ihren emotionalen möglichen Fallen beschäftigt – aber die dritte Regel betrifft die Feinheiten im Verhalten in der Beziehung.<br /><br />3.)<strong> „Für die Person in der Mitte, ist es wichtig, falls es Spannungen oder Konflikte mit einem der Partner/Innen gibt, sich nicht beim andern zu beschweren.</strong></p>
<p>Gleichbehandlung mit Aufmerksamkeit sehr bewusst jedem im gleichen Masse zukommen lassen, damit die Stimmung nicht kippt Richtung Rivalität, was jederzeit möglich ist.“<br />Hier ist das Feingefühl gefragt. Die Person in der Mitte, der Eine, die Eine mit den Zweien, sollte sich freuen, dass das emotionale Gleichgewicht aufrecht erhalten bleibt, indem sie vor Ort darauf achtet, ihre Aufmerksamkeit <em>gleichmäßig und gerecht</em> zu verschenken.  Auf gar keinen Fall beschwert sich nicht vertraulich bei einer von den beiden über die andere Person auch  nicht zwischen den Treffen. Man diskutiert nicht Schattenaspekte der nicht anwesenden Person. Nach einer Weile kommt diese Versuchung häufig daher- kennt man sich doch sehr intim und im Unterschied zur Monogamie gibt es <em>einen Zeugen, eine Zeugin.</em></p>
<p>Es gibt auch die Situation, dass die Beiden sich zu sehr einig sind über den/die Eine/n – da fühlt sie sich dann ausgeschlossen oder er. Um auch in der Dreierbeziehung emotionale Geborgenheit zu erfahren, ist  gegenseitiges Vertrauen von großer Bedeutung.<br />Das heißt, reden über die Beziehung sollte am besten zu dritt geschehen. Das kann dann schon auch mal noch schwieriger sein als Beziehungsgespräche zu zweit. Es bedarf ein wenig der <strong>Disziplin der</strong> <strong>Rücksicht</strong> und heute würde man sagen: der Achtsamkeit; Humor ist wie immer die richtige Würze, die zusätzlich das Erleben beschwingt und das prickelnde Abenteuer der Drei auch im Lachen entfaltet.<br />Die möglichen Konstellationen sind Legion, was Lebensumstände, gegenseitige Attraktion und Potential für sublimes und erweitertes Vergnügen verspricht. <br /><strong>Eine besondere Kunst bei all den Myriaden des Liebens und der Liebe , die es gibt.</strong> <br />Ich habe noch mehr Erfahrungen zu diesem Thema und auch Gedanken. Schreib mich an, wenn du Nach/fragen hast.<br /><br /><br /></p>
<h5>Passende Produktempfehlung</h5>
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