Tantra für Paare

Die Polarität von Mann und Frau  wird im Tantra als kosmische Polarität gesehen: Shiva und Shakti symbolisieren das passive(!) und aktive Prinzip im Universum. Die Sexualität ist der Ursprung des Lebens.

Tantra hat die Sexualität sehr genau beobachtet und sieht in ihr den Ursprung und den Keim für die Liebe, die sich in Schritten von den irdischen Ebenen bis zu den kosmischen entfaltet.

Für die Initiation dieser Entfaltung stehen im Tantra eine Vielzahl körperlicher und geistiger Methoden zur Verfügung. Vor allem beschäf­tigt sich das Tantra mit dem Erwecken der inneren Energie, auch Kundalini genannt. Die Sexualität kann dazu genutzt werden.

Gelingt diese Öffnung des Bewußtseins, besteht die Möglichkeit, Dimensionen der Begegnung zu erfahren, von denen man vorher nicht zu träumen gewagt hätte. Der Partner, die Partnerin werden zum Tor für das Transzendente. Ohne Hingabe an den eigenen  Körper, an die eigene orgasmische Potenz, an die Liebe im Herzen ist allerdings eine solche Erfahrung nicht möglich.

Deshalb beginnt die praktische Arbeit an diesen Punkten: Körperarbeit, um festgehaltene und verschüttete Gefühle wieder in

Fluß zu bringen. Ein offener Körper, in dem die sexuelle Energie fließen kann, ist Voraussetzung für die tantrische Erfahrung.

Im Herzchakra ist die Beziehung zum Anderen zu Hause. Deshalb ist die Öffnung des Herzens unumgänglich für eine bewußte Vereinigung. Mit dem Einstimmen auf das Herz  wird uns klar, wie selbstlos oder selbstsüchtig unsere Beziehung ist.

Wahrheit und Offenheit sind die Basis für  die Liebe.. Alle vorgenannten Aspekte sind die notwendige Reinigung, um den vorbehaltlosen, heiligen Raum des Rituals zu schaffen.

Meditationen, auch Partner – Meditationen, öffnen Mann und Frau für tiefe Kommunikation.

In einem Verehrungsritual erfahren die Paare einen ersten Geschmack von Tantra.

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